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Beschäftigte Rentner: Fordern Sie zu viel gezahlte Beiträge zurück

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Von Günter Stein,

Ein formloser Antrag reicht, um überzahlte Beiträge zurückzufordern.

Bei beschäftigten Rentnern, die aufgrund ihres Beschäftigungsverhältnisses krankenversicherungspflichtig sind, können Sie als Arbeitgeber und der Rentner selbst eventuell Beiträge zurückfordern.

Grund: Beschäftigte Rentner zahlen sowohl aus ihrem Arbeitsentgelt als auch aus ihrer Rente Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. An die Kranken- und Pflegekassen einerseits zahlen Sie als Arbeitgeber die Beiträge aus dem Arbeitsentgelt des beschäftigten Rentners. Der jeweilige Rentenversicherungsträger behält darüber hinaus Beiträge von der auszuzahlenden Rente ein. Gegebenenfalls werden auch noch Beiträge aus einem anderen Versorgungsbezug berechnet.

Folge: Dieses (rechtlich einwandfreie) Verfahren führt dazu, dass der beschäftigte Rentner insgesamt Beiträge aus Einkünften zahlt, die über der für die Beitragszahlung zur Kranken- und Pflegeversicherung geltenden Beitragsbemessungsgrenze liegen. Dadurch kommt es zu Beitrags-Überzahlungen, die die Kranken- und Pflegekassen von sich aus nicht erkennen und aufgreifen können. Prüfen Sie, ob bei Ihnen beschäftigte Rentner im Jahr 2005 insgesamt mehr als 42.300 € an Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, an Versorgungsbezügen und an Arbeitsentgelten bezogen haben (prüfen Sie auch, ob der Rentner noch weitere Jobs ausübt!). Ist das der Fall, sind aller Wahrscheinlichkeit nach zu hohe Beiträge entrichtet worden. Dann können Sie und der bei Ihnen beschäftigte Rentner die Erstattung dieser überzahlten Beiträge beantragen. Der Antrag kann formlos bei der Krankenkasse gestellt werden, bei der Ihr Mitarbeiter versichert ist.

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