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Entfernungspauschale oder tatsächliche Kosten?

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Von Günter Stein,

Es spielt keine Rolle, ob ein Mitarbeiter üblicherweise die Entfernungspauschale in Anspruch nimmt. Benutzt er an einzelnen Tagen öffentliche Verkehrsmittel, kann er diese (höheren) Kosten dennoch in voller Höhe...

Es spielt keine Rolle, ob ein Mitarbeiter üblicherweise die Entfernungspauschale in Anspruch nimmt. Benutzt er an einzelnen Tagen öffentliche Verkehrsmittel, kann er diese (höheren) Kosten dennoch in voller Höhe abziehen (Bundesfinanzhof, Urteil vom 11.5.2005, Az. VI R 40/04).

Zahlt das Unternehmen dem Mitarbeiter eine Fahrtkostenpauschale, bleibt es bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung beim Alten: Die Fahrtkostenzuschüsse sind steuerpflichtig, können aber pauschal mit 15 % versteuert werden. Dann fallen auch keine Sozialabgaben an. Der Zuschuss darf die tatsächlichen Kosten nicht übersteigen. Fährt der Mitarbeiter mit dem eigenen Wagen, ist die Pauschalierungsmöglichkeit ebenfalls beschränkt. Und zwar auf 0,30 € pro Entfernungskilometer.

Tipp: Zur Berechnung des Pauschalierungsbetrags müssen Sie ermitteln, welchen Betrag der Arbeitnehmer als Entfernungspauschale in seiner Steuererklärung ansetzen könnte. Dabei können pro Monat pauschal 15 Arbeitstage angesetzt werden.

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