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Ihre Vorteile bei der Beschäftigung von Studenten

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Teilzeitbeschäftigte Studenten gelten allgemein als flexibel und vielseitig einsetzbar. Im Bereich der Sozialversicherung ist allerdings zu beachten, dass in der gesetzlichen Rentenversicherung anderes Recht gilt, als in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

 

Der Regelfall: Geringfügige Beschäftigung

In den meisten Fällen werden Studenten entweder

  • als geringfügig entlohnte Beschäftigte (sog. Mini-Jobber) oder
  • als kurzfristig Beschäftigte (nicht mehr als 2 Monate oder 50 Arbeitstage im Kalenderjahr) eingestellt.

Liegt Versicherungsfreiheit aufgrund der geringfügigen Beschäftigung vor, gilt dies für die Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Handelt es sich allerdings nicht um eine geringfügige Beschäftigung, liegt in der Rentenversicherung Versicherungspflicht vor.

Besonderheiten in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung

In den genannten Versicherungszweigen besteht Versicherungsfreiheit, wenn das Studium nach wie vor im Vordergrund steht. Das ist aber nur dann der Fall, wenn

  • die neben dem Studium ausgeübte Tätigkeit 20 Wochenstunden nicht überschreitet oder
  • die Aushilfstätigkeit ausschließlich in den Abend- und Nachtstunden sowie an freien Tagen, also außerhalb der Studienzeit stattfindet (die Zahl der Wochenstunden ist hierbei unerheblich), oder
  • ohne Rücksicht auf die Beschäftigungsdauer und Entgelthöhe ausschließlich in den Semesterferien ausgeübt wird.

Die Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger haben die Auffassung vertreten, dass es sich bei einer unverhältnismäßig langen Studiendauer nicht mehr um ein ordentliches Studium handelt. Das gilt dann, wenn eine Studienzeit von mehr als 25 Fachsemester vorliegt.

Liegt aufgrund der vorstehenden Regelungen Versicherungsfreiheit vor, müssen Sie

  • keine Beiträge zahlen und
  • keine Meldungen erstatten.

Aber: Nehmen Sie die Immatrikulationsbescheinigung Ihres Arbeitnehmers zu den Entgeltunterlagen.

 

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