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Insolvenzschutz: Beachten Sie die neuen Werte bei flexiblen Arbeitszeitmodellen

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Von Günter Stein,

Ein Teilzeitmodell, das immer beliebter wird: Ein Mitarbeiter arbeitet während einer Arbeitsphase in Vollzeit und daran anschließend während einer längeren Freistellungsphase gar nicht.

Dabei sammeln die Mitarbeiter während der Arbeitsphase ein Wertguthaben an, für das Sie Vorsorge für den Fall Ihrer Zahlungsunfähigkeit treffen müssen. Die geltenden Grenzwerte haben sich zum 1. 1. 2006 wieder erhöht.

Der so genannte Insolvenzschutz ist für alle Mitarbeiter Pflicht, bei denen sich auf Grund eines flexiblen Arbeitszeitmodells an einen Arbeitsblock eine lange (bezahlte) Freistellungsphase anschließt. Unter folgenden Voraussetzungen sind Sie zu entsprechenden Insolvenzschutz-Vorkehrungen verpflichtet:

  1. Ein Anspruch auf Insolvenzgeld besteht nicht.
  2. Das Wertguthaben des Beschäftigten übersteigt einschließlich des darauf entfallenden Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag einen Betrag in Höhe des Dreifachen der monatlichen Bezugsgröße. Das sind für 2006 folgende Werte: 7.350 € (West) und 6.195 € (Ost).
  3. Der vereinbarte Zeitraum, in dem das Guthaben ausgeglichen werden muss, beträgt 27 Monate nach der ersten Gutschrift.

Achtung: In einem Tarifvertrag oder in einer auf einem Tarifvertrag basierenden Betriebsvereinbarung dürfen abweichende Werte vereinbart werden.

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