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Krankenversicherung: Wichtig, wichtig, wichtig!

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Von Arno Schrader,

Die Frage: Herr Schrader, bereits seit über 12 Jahren beschäftigen wir eine Reinigungskraft in unserem Betrieb. Im Jahre 2009 kam diese zu uns und fragte, ob wir ihr Arbeitsentgelt nicht von 380 Euro auf über 400 Euro anheben können. Damals lief die Elternzeit aus ihrer Vorbeschäftigung aus und sie wollte über uns dann krankenversichert sein.

 

Die Antwort: Nein, so dramatisch ist es nicht. Die Entgeltgrenzen sind zwar für Minijobber auf 450 Euro erhöht worden, allerdings gelten diese neuen Entgeltgrenzen nicht für bereits im Jahr 2012 bestehende Beschäftigungsverhältnisse im Bereich von 401 Euro bis 450 Euro. Hier gibt es eine befristete Ausnahmeregelung, die genau für Ihren Fall geschaffen wurde.

 

Durch die Anhebung der Entgeltgrenze soll bisherigen Beschäftigten, die knapp über der 400-Euro-Grenze lagen, nicht der Schutz in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung verloren gehen. Aber Achtung: Es bleibt nur bis Ende 2014 bei dieser Ausnahmeregelung. Mit Ablauf des 31.12.2013 verliert Ihre Mitarbeiterin tatsächlich den Krankenversicherungsschutz, sofern Sie das Arbeitsentgelt nicht auf über 450 Euro erhöhen. Mein Tipp: Notieren Sie bereits heute für 2013 den Ablauf dieser Frist.

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