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Rentenversicherungspflicht oder nicht? So entscheiden Sie bei langjährig beschäftigten 400-Euro-Kräften richtig

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Von Günter Stein,

Seit 1.1.2013 sind Minijobber automatisch rentenversicherungspflichtig, sofern sie ihren Minijob bei Ihnen erst nach dem 31.12.2012 angetreten haben und beispielsweise keine Vollrentner sind (diese sind versicherungsfrei).

 

Auch Minijobber, die Sie bereits vor dem 1.1.2013 beschäftigt haben, können versicherungspflichtig werden. Das hängt damit zusammen, dass bis zum 31.12.2012 die Minijob-Grenze bei 400 Euro lag und zum 1.1.2013 (mit Einführung der Versicherungspflicht) auf 450 Euro angehoben wurde.
Hier gilt:
Solange die „alten“ Minijobber sich noch im Rahmen der alten 400-Euro-Grenze bewegen, bleiben sie rentenversicherungsfrei. Überschreiten Sie nun aber dauerhaft (zum Beispiel aufgrund einer Gehaltserhöhung) die alte 400-Euro-Grenze, werden auch sie versicherungspflichtig.

 

Was aber, wenn die alte 400-Euro-Grenze nur gelegentlich überschritten wird? Schließlich können Minijobber zweimal im Jahr deutlich über die Minijob-Grenze hinaus deutlich mehr verdienen, ohne ihren Status als Minijobber zu verlieren. Voraussetzung: Es fällt unerwartet Mehrarbeit an, die zu einem Überschreiten der Minijob-Grenze führt. Zum Beispiel weil eine Kollegin erkrankt, deren Arbeit von der dem Minijobber mit übernommen wird.
Die Lösung:
In diesem Fall gilt der „Bestandsschutz“ weiter. Und zwar solange, wie es sich nicht um eine dauerhafte Entgelterhöhung handelt. Also: zweimaliges Überschreiten bei unvorhersehbarem Mehreinsatz erlaubt – mehr aber auch nicht.

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