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Sonderfall Gleitzone: Welches Entgelt Sie melden

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Gleitzone

Von Günter Stein,

Teilzeitkräfte, die mehr als 400 € und maximal 800 € monatlich verdienen, befinden sich in der sogenannten Gleitzone. Bei diesen Mitarbeitern berechnen Sie die Arbeitnehmerbeiträge nicht nach dem tatsächlichen Entgelt, sondern nach einer reduzierten Bemessungsgrundlage. Für Sie stellt sich dadurch die Frage: Welches Entgelt ist in einer Meldung anzugeben?AchtungDoch Achtung:

eilzeitkräfte, die mehr als 400 € und maximal 800 € monatlich verdienen, befinden sich in der sogenannten Gleitzone. Bei diesen Mitarbeitern berechnen Sie die Arbeitnehmerbeiträge nicht nach dem tatsächlichen Entgelt, sondern nach einer reduzierten Bemessungsgrundlage. Für Sie stellt sich dadurch die Frage:

Welches Entgelt ist in einer Meldung anzugeben? In allen Anmeldungen, Jahresmeldungen und Unterbrechungsmeldungen müssen Sie das rentenversicherungspflichtige Arbeitsentgelt angeben. Dabei tragen Sie für Mitarbeiter in der Gleitzone grundsätzlich das reduzierte Entgelt als beitragspflichtiges Bruttoarbeitsentgelt ein.

Etwas anderes gilt nur, wenn der Mitarbeiter auf die Anwendung der Gleitzonenregelung bei der Bemessung der Rentenversicherungsbeiträge verzichtet hat (§ 163 Abs. 10 Sozialgesetzbuch Sechstes Buch). In Ihrer Meldung geben Sie dann das ungeminderte Arbeitsentgelt als beitragspflichtiges Bruttoarbeitsentgelt an. Füllen Sie das Kennzeichen „Entgelt in der Gleitzone“ mit einer der folgenden Schlüsselziffern aus:

  • „0“, wenn der Mitarbeiter entweder kein Entgelt innerhalb der Gleitzone erzielt oder auf die Anwendung der Gleitzonenregelung in der Rentenversicherung verzichtet
  • „1“, wenn der Mitarbeiter in sämtlichen Entgeltabrechnungszeiträumen ein Gleitzonenentgelt zwischen 400,01 und 800 € erzielt hat
  • „2“, wenn der Mitarbeiter schwankendes Arbeitsentgelt erzielt hat, die Meldung also Zeiträume umfasst, in denen der sogenannte Midijobber mit seinem Entgelt innerhalb der Gleitzone lag, und Zeiträume, in denen er mehr als 800 € oder weniger als 400 € erzielt hat.

Achtung

Bei Mitarbeitern mit schwankendem Entgelt, bei denen zwar das regelmäßige Arbeitsentgelt innerhalb der Gleitzone (und damit die Gleitzonenregelung grundsätzlich gilt), das Entgelt in einzelnen Monate aber unter 400,01 oder über 800 € liegt, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. In Monaten, in denen das Entgelt der Teilzeitkraft die untere Gleitzonengrenze von 400,01 € unterschreitet, berechnen Sie die beitragspflichtige Einnahme (für die Berechnung der Arbeitnehmerbeiträge), die Sie melden, indem Sie das tatsächliche Arbeitsentgelt mit dem Faktor F multiplizieren.
  2. In Monaten, in denen das Entgelt die obere Gleitzonengrenze von 800 € überschreitet, berechnen Sie Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge – wie für alle anderen Mitarbeiter – nach dem tatsächlichen Arbeitsentgelt.

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