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Sozialversicherung: Betriebsprüfung: 21 Praxis-Tipps für die Schlussbesprechung

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Von Günter Stein,

Sie kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Betriebsprüfung durch die Deutsche Rentenversicherung. Und auch die Finanzämter stehen dem Betriebsprüfungseiger der Sozialversicherungsträger in nichts nach.

Doch auch wenn die Prüfung gelaufen ist, können Sie in der Schlussbesprechung möglicherweise noch retten, was zu retten ist.

Die folgenden 21 Tipps helfen dabei.

  1. Überlegen Sie sich, wer von Ihrer Seite an der Besprechung teilnimmt.
  2. Überlegen Sie sich, wer zu strittigen Sachverhalten Stellung nimmt (Sie selbst, Steuerberater, Auskunftsperson, sonstige Mitarbeiter).
  3. Bestimmen Sie im Vorfeld, wer die Verhandlungen führt – Sie oder Ihr Steuerberater –, und legen Sie schon im Vorfeld eine Strategie fest.
  4. Analysieren Sie die Prüfungsfeststellungen vor der Schlussbesprechung gemeinsam mit Ihrem steuerlichen Berater.
  5. Hat der Prüfer den Sachverhalt in tatsächlicher Hinsicht korrekt ermittelt oder kann die Feststellung des Prüfers widerlegt werden?
  6. Entspricht die Beurteilung des Prüfers den Gesetzen, Richtlinien und der Verwaltungsauffassung?
  7. Hat der Prüfer wirklich nur Feststellungen getroffen, die auch Prüfungsgegenstand waren?
  8. Suchen Sie, wenn möglich, abweichende Entscheidungen des Bundesfinanzhofs zu vergleichbaren Sachverhalten.
  9. Überlegen Sie, welche Auswirkungen der Höhe nach durch die Prüfungsfeststellung
  10. für Sie eintreten können.
  11. Tritt eine endgültige steuerliche Mehrbelastung für Sie ein oder handelt es sich lediglich um Gewinnverschiebungen?

Beachten Sie auch Folgendes:

  1. Überlegen Sie, ob Sie in Punkten mit geringer steuerlicher Mehrbelastung „nachgeben“.
  2. Legen Sie die Punkte fest, bei denen es keinen Spielraum gibt, um nachzugeben. Das sind die Punkte, in denen Sie ggf. einen Rechtsstreit führen würden.
  3. Versuchen Sie, die Schlussbesprechung in Ihrem Unternehmen zu führen (hier fühlen Sie sich wohl und eher auf „der sicheren Seite“).
  4. Gehen Sie fair mit dem Prüfer um. Mit persönlichen Angriffen auf den Prüfer und Emotionen schaden Sie sich nur selbst.
  5. Stellen Sie strittige und für Sie besonders emotionsbelastete Punkte erst einmal zurück.
  6. Sollte der Prüfer Ihnen einen neuen Sachverhalt vortragen, dann verlangen Sie einen neuen Schlussbesprechungstermin, falls der Sachverhalt in der Kürze der Zeit nicht geklärt werden kann oder Sie zusätzliche Informationen benötigen.
  7. Nutzen Sie den Verhandlungsspielraum, den Ihnen eine Schlussbesprechung bietet. Die Einigungsmöglichkeit liegt oft „in der Mitte“.
  8. Klammern Sie Grundsatzfragen aus, für die es keine einvernehmlichen Lösungen gibt.
  9. Führen Sie getrennte Zwischenberatungen zur Überwindung „toter Punkte” durch. Unterbrechen Sie die Schlussbesprechung, oder beantragen Sie einen neuen Besprechungstermin, um die neue Situation in Ruhe mit Ihrem Steuerberater analysieren zu können!
  10. Signalisieren Sie Zugeständnisse, wenn auch die Gegenseite dazu bereit ist. Erörtern Sie die Möglichkeit von Paketlösungen.
  11. Streben Sie Teillösungen an, wenn nicht in allen Punkten Einigung erzielt werden kann. Regen Sie eine Vertagung an, wenn eine Einigung an der emotionalen Atmosphäre gescheitert ist.

Doch besser ist es natürlich, wenn Sie in der Schlussbesprechung erst gar nicht so viel zu besprechen haben ….

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