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Sozialversicherung: Der KV-Beitragssatz ändert sich, aber die Gleitzonenformel bleibt

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Von Günter Stein,

Zum 1.7.2009 ändert sich der allgemeine Einheitsbeitragssatz von 15,5 auf 14,9 %. Diese Beitragssatzänderung hat aber auf die Gleitzonenformel keine Auswirkungen.

Da für den der Formel zugrunde liegenden Faktor F nur der Beitragssatz des 1.1. eines jeweiligen Jahres zählt, ändert sich damit für Sie nichts. Haben Sie es mit Beschäftigten zu tun, die ein monatliches Entgelt zwischen 400,01 und 800 € erhalten (sogenannte Midijobber), ist der Faktor F der zentrale Wert. Diese kleine Zahl benötigen Sie, um das reduzierte beitragspflichtige Entgelt für den Mitarbeiter zu berechnen. Da sie aus dem jeweils geltenden Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz berechnet wird, ändert sie sich mindestens zu Anfang eines jeden Jahres. Seit dem 1.1.2009 beträgt sie 0,7472.

Sozialversicherung: Formel zur Berechnung des Gleitzonenentgelts

Dabei bleibt es für 2009 trotz der Änderung des Krankenversicherungs-Beitragssatzes zum 1.7.2009. Das Gleitzonenentgelt berechnen Sie nach der folgenden Formel:

F x 400 + (2-F) x (Arbeitsentgelt – 400) = Gleitzonenentgelt A

Sozialversicherung: Vereinfachte Formel für Gleitzonenentgelt

lternativ können Sie die Formel auch stark vereinfachen. Die vereinfachte Berechnungsformel wird von den Spitzenverbänden der Sozialversicherungsträger herausgegeben. Sie müssen sich dann nur noch nach der gekürzten Formel richten und benötigen die ausführliche nur in den Fällen, in denen Sie die vereinfachte überprüfen möchten. Für das Jahr 2009 lautet sie demnach auch ab dem 1.7.2009:

1,2528 x AE – 202,24 = Beitragspflichtiges Arbeitsentgelt

Beispiel: Ein Beschäftigter verdient monatlich 700 €. Das Gleitzonenentgelt dieses Mitarbeiters beträgt: 1,2528 x 700 € – 202,24 = 674,72 €.

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