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Sozialversicherung: Diese 5 Auswirkungen hat das Konjunkturpaket II auf Sie als Arbeitgeber

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Von Günter Stein,

Die Bundesregierung hat Mitte Januar ihr 2. Krisenpaket geschnürt. Sie als Arbeitgeber (und Ihre Mitarbeiter) werden die Auswirkungen spüren. Welche das sind, lesen Sie hier.

Die Bundesregierung hat Mitte Januar ihr 2. Krisenpaket geschnürt. Sie als Arbeitgeber (und Ihre Mitarbeiter) werden die Auswirkungen spüren. Welche das sind, lesen Sie hier:

Sozialversicherung: GKV-Beitrag sinkt ab 1.7.2009

Lange kaum vorstellbar, aber Fakt: Nach monatelangem Ringen hatte sich die Bundesregierung auf einen einheitlichen Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung verständigt: 15,5 % seit 1.1.2009. Doch in Kürze ist diese Änderung schon Makulatur: Zum 1.7.2009 wird der Satz wieder auf 14,9 % gesenkt. Die Entlastung wirkt sich in gleicher Höhe auf Sie als Arbeitgeber und Ihre Arbeitnehmer aus. Für Arbeitnehmer bleibt aber die Mehrbelastung von 0,9 % in der Pflegeversicherung.

Sozialversicherung: Arbeitslosenversicherungsbeitrag bleibt bei 2,8 %

Ursprünglich sollte der erst zu diesem Jahresbeginn auf 2,8 % abgesenkte Beitragssatz zum 1.7.2010 wieder auf 3,0 % angehoben werden. Doch das ist Schnee von gestern. Auch über den 30.6.2010 hinaus bleibt es bei 2,8 %. Sollte die Bundesagentur für Arbeit mit den entsprechenden Beitragseinnahmen nicht auskommen, wird der Staat – also wir als Steuerzahler – einen Ausgleich vornehmen müssen.

Bei der Kurzarbeit werden Sie als Arbeitgeber 2009 und 2010 durch die Bundesagentur für Arbeit zur Hälfte von den Sozialversicherungsbeiträgen für die Beschäftigen befreit. Bislang mussten Sie die Beiträge allein tragen. Außerdem werden die Zugangsmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld erleichtert. So werden mehr Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten können. Wenn Sie und Ihre Mitarbeiter die Zeiten der Kurzarbeit zur beruflichen Weiterqualifizierung Ihrer Arbeitnehmer nutzen, erhalten Sie die Sozialversicherungsbeiträge sogar in voller Höhe erstattet!

Sozialversicherung: Bildung wird großgeschrieben

Die Regierung wird erhebliche Mittel für weitere Qualifizierungsmaßnahmen bereitstellen. So sollen etwa Arbeitnehmer über 25 Jahre, die über keinen Berufsabschluss verfügen, und Jugendliche, die schon lange vergeblich eine Lehrstelle suchen, finanziell gefördert werden. Detaillierte Ausführungen folgen.

Die Wiedereinstellung von Leiharbeitnehmern soll durch Zuschüsse gefördert werden. Für Leiharbeiter wird eine gesetzliche Lohnuntergrenze festgelegt. Allerdings sollen tarifvertragliche Abweichungen möglich sein.

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