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Sozialversicherung: Gesündere Mitarbeiter – 500 Euro gibt es gratis!

 

Von Günter Stein,

Die Frage: Meine Frage dreht sich um das neue Jahressteuergesetz 2009 und die darin festgeschrieben Steuerbefreiung für betriebliche Gesundheitsförderung.

Für mich stellt sich nun die Frage, ob der Profit, den der Arbeitgeber durch diese Gesetzesänderung erlangen kann, nur und allein im Wegfall des Arbeitgeber-Beitrags zu den Sozialversicherungsbeiträgen besteht oder ob durch diese Änderung erst jetzt mögliche Ausgaben für betriebliche Gesundheitsförderung sich mindernd auf das Betriebsergebnis auswirken / auswirken können?

Sozialversicherung: Ausgaben für betriebliche Gesundheitsförderung

Die Antwort: Der Arbeitgeber erlangt keinen zusätzlichen Profit. Denn die Gesundheitsförderung muss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden. Der Vorteil (auch wenn diese Kosten steuermindernde Betriebsausgaben darstellen), liegt also im Wesentlichen beim Arbeitnehmer. Bislang wurden die Aufwendungen ja dem steuer- und beitragspflichtigen Lohn zugerechnet, so dass höhere Abgaben im Raum standen.
Und so funktioniert das mit der Gesundheitsförderung (verankert in § 3 Nr. 34 EStG): Der Arbeitgeber kann bestimmte Gesundheitsförderungsmaßnahmen für die Arbeitnehmer steuer- und beitragsfrei anbieten. Eine Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass der Arbeitgeber – wie eben erwähnt - die Gesundheitsförderungsmaßnahmen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitsentgelt erbringt.

Sozialversicherung: Bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter steuerfrei

Ist das der Fall, kann er Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung bis zum Wert von 500 Euro je Mitarbeiter und Kalenderjahr steuerfrei zur Verfügung stellen. Er braucht diese Leistungen nicht selbst zu erbringen, sondern es ist ausreichend, wenn er entsprechende Maßnahmen bezuschusst. Weitere Voraussetzung ist, dass die Leistungen die Anforderungen des Sozialgesetzbuchs Fünftes Buch (SGB V) erfüllen. Darum besteht keine Steuer- und Beitragsbefreiung, wenn er beispielsweise Mitgliedsbeiträge der Mitarbeiter für Sportverein oder das Fitnessstudio übernimmt oder bezuschusst.

Sozialversicherung: Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen

Möglich aber sind:

  • Maßnahmen, die der Vorbeugung oder der Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen dienen,
  • Maßnahmen, mit denen er den Mitarbeitern eine gesundheitsgerechte betriebliche Gemeinschaftsverpflegung bereitstellt,,
  • Maßnahmen, mit denen er die Kompetenz des einzelnen Arbeitnehmers fördert, Stress am Arbeitsplatz besser zu bewältigen,
  • Maßnahmen gegen den Suchtmittelkonsum (beispielsweise Alkohol, Tabak) der Beschäftigten

 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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