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Sozialversicherung: Mit Krankenkasse Krankenstand verringern

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Von Günter Stein,

Viele Auszubildende leben alles andere als gesund: Vom Ausbildungsbetrieb geht’s direkt an die Pommes-Bude oder vor den heimischen PC zum Spielen.

Im schlechtesten Fall wird beides kombiniert. Erschreckend ist auch: Fast jeder dritte Azubi hat schon zu Beginn seiner Ausbildung Rückenschmerzen. Das ergab eine Umfrage des hessischen Technologiekonzerns Heraeus. Die Folge: Auszubildende fehlen öfter als ihre älteren Kollegen. Aber auch die im Moment noch „fitten“ Azubis riskieren zum Teil ihre Gesundheit durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung.

Sozialversicherung: Spezielle Gesundheitskurse für Azubis

Die Antwort auf diese Frage heißt „Azubi fit“. Dabei handelt es sich um gezielte betriebliche Gesundheitsförderung für Auszubildende. Dazu zählen beispielsweise Entspannungskurse und Rückengymnastik. Die AOK Heilbronn Franken führt solche Maßnahmen mit einigen Unternehmen aus Süddeutschland durch, darunter die Schwäbisch Hall Bausparkasse, die Heraeus Holding GmbH sowie die Konzerne Daimler und Bosch. Die Schwäbisch Hall hat hierzu sogar schon eine Kosten- und Nutzen-Berechnung für „normale“ Mitarbeiter durchgeführt. Der Effekt: Die Bausparkasse spart nach eigenen Angaben einen 6-stelligen Betrag pro Jahr, weil die so aktivierten Mitarbeiter weniger krank sind.

Sozialversicherung: Gesundheitskosten sparen

Für Auszubildende hat die Schwäbisch Hall entsprechende Kurse jetzt auch eingeführt. Der Unterschied ist: Azubis müssen teilnehmen. Die Teilnahme ist keineswegs freiwillig So werden auch die Auszubildenden erreicht, denen die Aktivität normalerweise fehlt. Daher geht die Schwäbisch Hall ebenfalls von einem positiven Effekt aus, der sich letztlich bezahlt macht.

Der Clou: Im Programm „Azubi fit“ können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Gewerbliche Azubis, die richtig mit anpacken, nehmen vorwiegend an Maßnahmen zur Stärkung der Rückenmuskulatur teil. Kaufmännische Auszubildende können dagegen einen Schwerpunkt auf Entspannung und Konzentration legen. Ziel der Maßnahmen ist es, dass sowohl körperliche als auch geistige Fitness gefördert werden.

Betriebssport – speziell für Auszubildende – findet in Azubi- Kreisen deutlich mehr Akzeptanz als die Bewegungsveranstaltungen der „Alten“. Das gilt umso mehr, wenn sogar eine Lifestyle-Komponente hinzukommt: das Abenteuer in der Kletterhalle beispielsweise oder der Besuch eines Bodybuilding-Studios.

Sozialversicherung: Große Krankenkassen helfen weiter

Wenn Sie ebenfalls Interesse daran haben, fragen Sie bei den Regionalniederlassungen der großen Krankenkassen nach. Manchmal gibt es Vergleichbares bereits, ansonsten sind Sie Vorreiter. Die Krankenkasse selbst hat jedenfalls ein mindestens genauso großes Interesse an gesunden Auszubildenden wie Sie. Sie springt schließlich bei längeren Erkrankungen mit Lohnersatzleistungen ein. Zudem zahlt sie natürlich die notwendigen Medikamente bei Krankheiten und das Honorar der behandelnden Ärzte.

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