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Sozialversicherung: Richtiger Zeitpunkt für Pensionszusage

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Von Günter Stein,

Ob Sie das 40. oder 39. Lebensjahr für die Ermittlung einer Pensionszusage zugrunde legen, ist für die Ermittlung ganz entscheidend.

Im Fall, den der Bundesfinanzhof (BFH) am 22. 8. 2007, Az. I R 22/05 entschied (veröffentlicht am 5. 12. 2007), betrug der Unterschied immerhin 5.371 €. Je nachdem, wie hoch Ihre Pensionszusage ausfällt, kommen hier auch ganz andere Summen zusammen.

Sozialversicherung: Berechnung fällt positiv aus

Im November 2005 wurde eine Kapitalgesellschaft gegründet. Zeitgleich erhielt der Gesellschafter-Geschäftsführer eine Pensionszusage. Da das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr entsprach, handelt es sich um ein so genanntes Rumpfwirtschaftsjahr, da das Erstjahr nur aus 2 Monaten bestand. Der mit der Pensionszusage begünstigte Gesellschafter-Geschäftsführer ist am 13. 10. 1965 geboren. Die Finanzverwaltung ging davon aus, dass er bei Einräumung der Pensionszusage im November 2005 das 40. Lebensjahr vollendet hatte. Die Kapitalgesellschaft ging dagegen von 39 Jahren aus. Die nach den versicherungsmathematischen Methoden ermittelte Pensionsrückstellung betrug bei einem Eintrittsalter von 39 Jahren 54.639 €. Die Finanzverwaltung ging bei der Berechnung von einem Eintrittsalter von 40 Jahren aus und ermittelte einen Betrag von 60.010 €.

Sozialversicherung: Bei der Altersberechnung auf den 1. 1. abstellen

Die BFH-Richter haben sich in ihrer Urteilsbegründung der Auffassung der Kapitalgesellschaft angeschlossen. Begründung: Bei einem Rumpfwirtschaftsjahr ist für die Berechnung des Lebensalters des Pensionsbegünstigten immer auf den Beginn des Kalenderjahrs abzustellen. Somit ist der Gesellschafter- Geschäftsführer am 1. 1. 2005 nicht 40, sondern erst 39 Jahre alt.

Tipp: Beim aktuellen Steuersatz von 25 % für Kapitalgesellschaften spart die GmbH allein in diesem Fall rund 1.350 € Körperschaftsteuer. Es lohnt sich also, die Grundannahmen zum Lebensalter noch einmal zu prüfen.

 

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