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Sozialversicherung: So berechnen Sie die Mutterschutzfrist korrekt

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Urheber: contrastwerkstatt | Fotolia

Von Günter Stein,

Die Mutterschutzfrist nach der Entbindung dauert grundsätzlich 8 Wochen. Die 6 Wochen Schutzfrist vor der Entbindung berechnen Sie nach dem voraussichtlichen – vom Arzt bescheinigten – Entbindungstermin. Doch dieser „Regelfall“ ist selten:

So berechnen Sie die Mutterschutzfrist, wenn das Kind vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt kommt

Wird das Kind vor dem errechneten Termin geboren, verkürzt sich die vorgeburtliche Mutterschutzfrist (6 Wochen) und die nachgeburtliche (8 Wochen) verlängert sich entsprechend.

Beispiel: Der vom Arzt errechnete Geburtstermin ist Donnerstag, der 1.6.2014. Die Mutterschutzfrist beginnt demnach am Donnerstag, dem 20.4.2014. Kommt das Kind nun bereits am Donnerstag, dem 25.5.2014, auf die Welt, sind bis zu diesem Zeitpunkt erst 5 Wochen der Schutzfrist verstrichen. Die nachgeburtliche Schutzfrist, die bis zum 27.7.2014 dauert, verlängert sich dadurch auf 9 Wochen.

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So berechnen Sie die Mutterschutzfrist, wenn das Kind nach dem errechneten Geburtstermin zur Welt kommt

Wird das Kind später geboren, verlängert sich die vorgeburtliche Mutterschutzfrist, ohne dass sich die nachgeburtliche verkürzt.

Beispiel: Der vom Arzt errechnete Geburtstermin ist wiederum Donnerstag, der 1.6.2014. Die Mutterschutzfrist beginnt also ebenfalls am Donnerstag, dem 20.4.2014. Das Kind kommt aber erst am Dienstag, dem 6.6.2014, auf die Welt. Die vorgeburtliche Mutterschutzfrist beträgt deshalb 6 Wochen und 5 Tage. Die Mitarbeiterin hat aber weiterhin Anspruch auf 8 Wochen Schutzfrist nach der Geburt, also bis Dienstag, den 1.8.2014.

Bei Mehrlingsgeburten oder einer Frühgeburt verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt auf 12 Wochen.

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