Gratis-Download

Wie Sie die 11 häufigsten Irrtümer und Arbeitgeberfallen sicher umgehen. Denn die Fehler liegen im Detail. Und das kann teuer für Ihr Unternehmen...

Jetzt downloaden

Warengutscheine – Die Abgrenzung zwischen Barlohn und Sachbezug

0 Beurteilungen

Von Günter Stein,

Am 7.7.2005 hat die Oberfinanzdirektion Düsseldorf (Az. S 2334 A - St 22) konkretisiert, wann Warengutscheine Sachbezüge sind:

Am 7.7.2005 hat die Oberfinanzdirektion Düsseldorf (Az. S 2334 A - St 22)

konkretisiert, wann Warengutscheine Sachbezüge sind:

Warengutscheine, die beim Arbeitgeber eingelöst werden, stellen immer einen Sachbezug dar. Auch dann, wenn der Gutschein nur auf einen Euro- Betrag lautet. Der Rabattfreibetrag gilt. Der Arbeitslohn fließt mit der Einlösung des Warengutscheins zu.

Warengutscheine, die bei einem Dritten eingelöst werden, gelten als Zahlungsmittel. Sie sind kein Sachbezug. Die Freigrenze gilt nicht. Folge: Der Warengutschein ist Arbeitslohn. Ausnahme: Der Warengutschein berechtigt zum Bezug einer bestimmten, der Art und Menge nach konkret bezeichneten Ware oder Dienstleistung bei einem Dritten. Dann gilt die Freigrenze von 44 €.

Achtung: Ist auf dem Gutschein neben der bezeichneten Ware ein anzurechnender Betrag angegeben (z. B. 40 Liter Benzin im Wert von höchstens 44 €), ist das kein Sachbezug, sondern Barlohn. Schreiben Sie also nur „40 Liter Benzin“ oder „CD Liebeslied von Chopin“.

Lohn und Gehaltsabrechnung aktuell

Vom Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung über Mutterschutz und Elternzeit bis hin zu Fragen zu Urlaubsgewährung, Überstunden und Sonderurlaub. Vereinfachen Sie jetzt Ihre Lohnabrechnung!

Datenschutz

Anzeige