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Wichtiger Prüfungsschwerpunkt 2014: Ihre Teilzeitkräfte und Aushilfen

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Von Günter Stein,

Teilzeitkräfte und Aushilfen, insbesondere Minijobber, „erfreuen“ sich bei den Sozialversicherungsprüfern immer besonderer Beliebtheit. Das deshalb, weil das Recht hier besonders kompliziert ist. Das Interesse der Betriebsprüfer konzentriert sich verstärkt auf geringfügig Beschäftigte (450-€-Jobber und kurzzeitig Beschäftigte). Aber auch Beitragsberechnungen innerhalb der Gleitzone stehen oft im Mittelpunkt der Prüfungen.

 

Achtung:
2014 soll insbesondere geprüft werden:

  • ob Sie die Pauschalbeiträge für geringfügig entlohnte Beschäftigte zur Kranken- und Rentenversicherung richtig berechnet und gezahlt haben,
  • ob die Voraussetzungen für das Bestehen einer kurzzeitigen Beschäftigung erfüllt sind,
  • ob berücksichtigt worden ist, dass Ihr geringfügig entlohnter Beschäftigter auf die Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Rentenversicherung verzichtet bzw. diese beantragt hat und deshalb selbst Beiträge zahlen muss, die Sie von seinem Entgelt abzuziehen und an die für geringfügig Beschäftigte zuständige Einzugsstelle (Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See) abzuführen haben.

Daneben werden die Übergangsvorschriften für die Zeit ab 1.1.2013 im Mittelpunkt der Betriebsprüfung stehen.

  • ob beachtet worden ist, dass Ihre Teilzeitkraft auf die Anwendung der Gleitzonenregelung in der gesetzlichen Rentenversicherung verzichtet hat,
  • ob die Meldungen für geringfügig Beschäftigte erstattet wurden – einschließlich Jahresmeldung,
  • in welcher Höhe tatsächlich Entgelt gezahlt wird bzw. ein Anspruch darauf zusteht.

 

 

Hier besteht immer noch ein besonderes Risiko: die Phantomlohnfalle! Dabei wird nicht nur die Höhe des tatsächlich gezahlten, sondern auch die des zustehenden Entgelts geprüft. Das heißt: Schreibt ein für Sie geltender oder ein für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag vor, dass Sie Ihren Arbeitnehmern (und damit auch Ihren Teilzeitkräften und Aushilfen) ein höheres Entgelt zahlen müssen als Sie tatsächlich mit dem Arbeitnehmer vereinbart haben.
Denken Sie insbesondere daran, dass Sie hier nicht in die Mindestlohnfalle tappen. Sonst kann das aufgrund der Betriebsprüfung zu erheblichen Nachforderungen führen. Dazu gehört auch die Prüfung, ob Sie

  • steuerfreie Beträge wie Auslösungen und Fahrgelderstattungen richtig berücksichtigt haben – wichtig sind dabei insbesondere die Fälle, in denen die steuerlichen von den sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen abweichen (z. B. bei den Zuschlägen für Samstags-, Sonntags- und Feiertagsarbeit),
  • die Beitragspflicht für einmalig gezahltes Arbeitsentgelt richtig beurteilt haben,
  • die Versicherungspflicht bzw. -freiheit Ihrer Minijobber bei Beschäftigung für andere Arbeitgeber richtig beurteilt haben.

 

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