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Wieder Schwangerschaft in der Elternzeit? Arbeitgeberzuschuss zahlen Sie nicht!

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Von Günter Stein,

Es ist nicht außergewöhnlich, dass die Geburt eines weiteren Kindes in Phasen einer Elternzeit fällt. In einem solchen Fall entsteht ein neuer Anspruch auf Mutterschaftsgeld gegenüber der Krankenkasse.

Das Mutterschaftsgeld wird auch nicht auf das Erziehungsgeld angerechnet, das wegen des früher geborenen Kindes gezahlt wird.

Wichtig für Sie:

Ihr Unternehmen muss zum von der Krankenkasse zu zahlenden Mutterschaftsgeld während der Schutzfristen vor und nach der Geburt grundsätzlich einen Zuschuss leisten. Allerdings entfällt dieser Zuschuss für den Zeitraum, in dem die Mutter in Elternzeit ist. Ebenfalls wichtig: Die Mutter darf ihre Elternzeit in einem solchen Fall nicht (außer bei zulässiger Teilzeitarbeit) wegen der Mutterschutzfristen vorzeitig beenden (§ 16 Abs. 3 Satz 3 Bundeserziehungsgeldgesetz). So ist das Unternehmen davor geschützt, dass die Mitarbeiterin ihre Elternzeit nur deshalb vorzeitig beendet, um so von Ihnen als Arbeitgeber den Zuschuss zu erlangen.

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