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Zahlt Ihr Mitarbeiter ein Nutzungsentgelt für den Firmen-Pkw, reduziert das nur begrenzt die Beitragspflicht

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Nutzungsentgelt Firmen-Pkw

Von Günter Stein,

In der Praxis keine Seltenheit: Sie als Arbeitgeber überlassen dem Mitarbeiter einen Firmenwagen, den der Mitarbeiter dienstlich sowie privat nutzt. Der Mitarbeiter sucht sich das Fahrzeug aus, und Sie als Arbeitgeber schließen einen entsprechenden Leasingvertrag mit der Leasinggesellschaft ab. Dabei wird auch ein Komplettservice für das Fahrzeug in die Leasingrate mit einbezogen.

Mit Ihrem Mitarbeiter treffen Sie eine Vereinbarung über die Nutzung des Firmen-Pkw. Dabei wird festgelegt, dass Ihr Arbeitnehmer einen Teil seines Arbeitsentgelts umwandelt. Dieser Betrag deckt die Kosten für den Service-Anteil in der Leasinggebühr sowie die laufenden Kosten (beispielsweise Benzin, Versicherung usw.).

Die Pkw-Überlassung ist als Sachbezug anzusehen. Der geldwerte Vorteil in Höhe von 1 % des Listenpreises (auf volle 100 € abgerundet) ist dem monatlichen Arbeitsentgelt zuzurechnen und dementsprechend zu besteuern und mit Beiträgen zu belegen.

Die Spitzenverbände der Sozialversicherung haben sich in ihrer Besprechung am 5./6. Juli 2005 mit der Frage befasst, wie sich die Gehaltsumwandlung in ein Nutzungsentgelt auf die Beitragspflicht auswirkt. Sie sind dabei übereingekommen, dass das Nutzungsentgelt sich lediglich im Nettobereich auswirkt.

Konkret heißt das: Das zwischen Ihnen und Ihrem Mitarbeiter vereinbarte Nutzungsentgelt reduziert lediglich den auf das Arbeitsentgelt anzurechnenden geldwerten Vorteil. Ist das Nutzungsentgelt höher als der zu besteuernde geldwerte Vorteil, führt die verbleibende Differenz nicht zu weiteren Verringerungen des beitragspflichtigen Entgelts.

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