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5 Tipps, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter vor Burnout bewahren können

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Burnout
Urheber: Robert Kneschke | Fotolia

Von Jürgen Loga,

Regelmäßig fragen uns Führungskräfte, wie man erschöpften Arbeitnehmern am besten helfen kann, denn diese nehmen zwar oft ärztlich verschriebene Antidepressiva, allerdings ergibt sich meist keine schnelle Besserung.

Und tatsächlich wurde durch eine Untersuchung in Großbritannien festgestellt, dass einfache Maßnahmen nicht selten mehr helfen als Medikamente.

Wir haben Ihnen die 5 Hinweise von Professor Tim Kendall zusammengestellt, die Ihre Führungskräfte den betroffenen Mitarbeitern geben und somit vor Burnout bewahren können:

1. Den Tag klar strukturieren: Feste Zeiten für Arbeitsbeginn und Arbeitsende, regelmäßige Besprechungen, einzuhaltende Pausen und verbindliche Absprachen sind der erste Schritt dahin, dass der Betroffene wieder stabil wird und sich nicht erschöpft.  

Tipp: Oft ist es sinnvoll, dass Kollegen und Kolleginnen mit dem Betroffenen gemeinsam einen Plan mit Zeiten und Regeln aufstellen, an den sich alle gemeinsam halten und die Einhaltung kontrollieren.

2. Konstantes Ausdauertraining, mehrfach in der Woche: Wer sich regelmäßig ausdauernd und konstant bewegt, wird beobachten, dass er die Erschöpfung abbaut. Gleichzeitig löst sich dann auch die negative Sichtweise auf und die Lebensqualität steigert sich spürbar.

Tipp: Als Arbeitgeber können Sie den Arbeitnehmer z. B. dahingehend beraten lassen, wie die gesetzliche Prävention ihn hierbei kostenlos unterstützt. Vereinbaren Sie mit einem Berater einer Krankenkasse einen Termin in Ihrem Haus.

3. Ein Medikament: Nicht wegzudiskutieren ist die Bedeutung von Medikamenten, die zur Therapie beitragen. Aber diese müssen in jedem Fall von einem Arzt verschrieben werden – und dürfen z. B. nicht aus „Altbeständen“ anderer Personen stammen und selbstverordnet genommen werden.

Tipp: Alle Unternehmen müssen schon ab einem Arbeitnehmer einen Betriebsarzt bestellen – präsent vor Ort oder als Ansprechpartner. Auch dieser kann kompetent zu einer Lösung beitragen.

4. Begleitende Gespräche: Als Ergebnis der Untersuchung in Großbritannien stellten die Briten mehrere Tausend Coaches ein, die durch begleitende Gespräche den Betroffenen helfen sollten. „Wir sind davon überzeugt, dass das genauso gut hilft wie Medikamente“, sagt Tim Kendall, Autor der Leitlinien. Dabei seien die Coaches auf Dauer günstiger und nebenwirkungsfrei.

Tipp: Als Arbeitgeber sind die Ausgaben für einen Coach eine Betriebsausgabe, wenn das Coaching den unternehmerischen Kontext betrifft. Burnout-Coaching ist unter Umständen nicht möglich, da dies einen geldwerten Vorteil darstellen kann, der vom Arbeitnehmer versteuert werden muss.

5. Reduzierung von Alkohol, guter Schlaf: Oft konsumieren Mitarbeiter Alkohol, um besser zu schlafen. Die Leitlinien betonen jedoch, dass Alkohol die Probleme eher verschärft.

Tipp: Auch hierzu bieten die Krankenkassen gute Beratungsangebote an – laden Sie einen der Firmenberater zu sich ein und lassen Sie ihn in einem Vortrag darüber berichten!

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Setzen Sie diese 5 Maßnahmen um, indem Sie beispielsweise daraus ein Merkblatt erstellen und es den Führungskräften an die Hand geben.

Sorgen Sie dafür, dass bei Schulungen und Workshops diese Punkte den Mitarbeitern, die Personalverantwortung tragen, immer wieder vermittelt werden.

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