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Ausbildungsmarketing - Seien Sie Vorreiter in 2011!

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung Ausbildungsmarket

Von Günter Stein,

Die negative Entwicklung bei den Bewerberzahlen ist der Auslöser für die zunehmende Bedeutung des Ausbildungsmarketings. Und diese Entwicklung kann wie folgt beschrieben werden: im Westen problematisch, im Osten dramatisch!

Für Sie hat das großen Einfluss auf Ihre Azubi-Akquise. Denn die Zeiten, da ein guter Bewerber als Bittsteller aufgetreten ist, sind endgültig vorbei. Heute ist der Bewerber vielmehr Kunde. Und ein Kunde muss bekanntlich umworben werden. Zudem muss er wissen, dass es Sie gibt. Genau dafür gibt es Ausbildungsmarketing.

Seien Sie ehrlich: Wie erfolgreich waren Sie in 2010?

Die Notwendigkeit eines Ausbildungsmarketings wird offensichtlich, wenn man die Erfolge bei der Akquise von leistungsstarken Bewerbern in der Vergangenheit kritisch unter die Lupe nimmt – beispielsweise konkret für das Jahr 2010 mit folgenden Fragen: Habe ich letztlich Bewerber bekommen und auch eingestellt, die

  • entsprechend gute Schulleistungen vorweisen konnten?
  • sich gut in den Betrieb (als soziales Gebilde) integrieren können?
  • zuvor durch ein Praktikum oder Ähnliches auf sich aufmerksam gemacht hatten?
  • für den Beruf tatsächlich geeignet sind und auch die notwendige Begeisterungsfähigkeit mitbringen?
  • in der Lage sind, sich auch gegenüber Kunden angemessen zu verhalten?
  • bereits im Vorstellungsgespräch selbstbewusst agiert haben und dies auch in den ersten Wochen und Monaten der Ausbildung bestätigen konnten?

Die wenigsten Unternehmen können hinter jeden einzelnen Aspekt einen Haken setzen. Im Gegenteil: In vielen Branchen hapert es bei der Bewerberqualität an allen Ecken und Enden.

Immer weniger leistungsstarke Bewerber

Wenn auch Sie mit den Akquise-Ergebnissen in den letzten Jahren nicht zufrieden sind, dann sollten Sie gezielt Ausbildungsmarketing betreiben. Denn eines ist klar: Es gibt sie noch – die wirklich guten Bewerber! Aber: Es werden immer weniger. Und wenn eine unveränderte Anzahl von Unternehmen auf eine immer kleiner werdende Bewerbergruppe trifft, dann werden die sich durchsetzen, die in der Zielgruppe der Ausbildungsplatzbewerber bekannt und begehrt sind.

Aber auch wenn Sie mit Ihren Bewerbern und letztlich mit den ausgewählten Azubis in der Regel sehr zufrieden waren – der Markt wird schon aus demografischen Gründen immer kleiner. Und durch andere, die aktiv Ausbildungsmarketing betrieben, werden Sie „Marktanteile“ verlieren. Arbeiten Sie daher auch selber aktiv weiter an Ihrem guten Ruf als Ausbildungsbetrieb.

Betreiben Sie (Ausbildungs-)Marktforschung

Gutes Marketing funktioniert nur bei guter Marktkenntnis. Wenn Sie Ihren Markt nicht wirklich gut kennen, dann ist Marktforschung fällig. Diese ökonomische Erkenntnis trifft auch auf den Ausbildungsmarkt zu. Um erfolgreiches Ausbildungsmarketing zu betreiben, müssen Sie wissen, wie es auf Ihrem Markt zugeht:

Checkliste: Kennen Sie Ihren Ausbildungsmarkt?

  • Wissen Sie, aus welchen Schulen und Schulformen Ihre Bewerber der letzten Jahre kamen?
  • Wissen Sie, aus welchen Schulen und Schulformen Ihre erfolgreichen Bewerber und Auszubildenden kommen?
  • Kennen Sie die geografischen Grenzen Ihres Ausbildungsmarktes?
  • Wissen Sie, auf welchem Weg die Bewerber – und ganz besonders die guten – von Ihren Ausbildungsaktivitäten erfahren haben?
  • Falls Sie bereits Ausbildungsmarketing betreiben: Wissen Sie, welche Akquise-Veranstaltungen besonders erfolgreich waren?
    • Aushänge in Schulen
    • Besuch von Elternabenden
    • Betriebsbegehung durch Abschlussklassen
    • Schulbesuche
    • Ausbildungsplatzbörsen
    • Info-Stand bei regionalen Veranstaltungen/Festen
    • Sonstiges: ..................

Wenn Sie mindestens eine der Fragen nicht mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie aktiv Marktforschung betreiben, damit Ihre Azubi-Werbemaßnahmen 2011 qualitativ besser ausfallen.

Bestimmen Sie die geografischen Grenzen Ihres Marktes

Um Ausbildungsmarketingmaßnahmen effizienter und zielgerichteter vornehmen zu können, legen Sie fest, auf welches geografische Gebiet Sie Ihre Akquise künftig beschränken. Analysieren Sie daher,

  • woher die Bewerbungen in den letzten Jahren kamen,
  • wie weit Auszubildende offenbar bereit sind zu fahren, um an ihren Ausbildungsplatz zu gelangen,
  • welche Schulen mit potenziellen Bewerbern sich in der Nähe oder auch in mittlerer Entfernung befinden und
  • wo es Bewerber-Ballungszentren gibt.

Leiten Sie daraus nun Ihr Gebiet ab, auf das Sie Ihre Ausbildungsmarketing-Aktionen konzentrieren.

Gehen Sie für die Planung Ihrer Ausbildungsmarketing-Aktionen wie folgt vor:

  1. Relevante Schulen ausfindig machen: Legen Sie einen Schwerpunkt auf die Schulen, von denen im kommenden Jahr Schüler abgehen werden, die für Ihre Ausbildungsberufe und für Ihren Betrieb in Frage kommen. Scheuen Sie sich nicht, in den Schulen anzurufen und die Anzahl der Schüler in den Abschlussklassen zu erfragen. Persönliche Daten sind natürlich tabu, aber zumindest die Anzahl der jeweiligen Klassen, z. B. mit einem mittleren Abschluss, wird man Ihnen nennen können und auch dürfen.
  2. Schul- und Bewerberdaten miteinander abgleichen: Anhand der Daten können Sie sich hervorragend ein Bild machen, inwiefern Sie als Ausbildungsunternehmen möglicherweise in verschiedenen Städten bzw. Bezirken bekannt sind. So stellen Sie fest, wo Sie Ihr Potenzial bereits ausschöpfen und wo noch nicht.
  3. Schulen und Regionen priorisieren: Jetzt können Sie eine priorisierte Liste erstellen, wo Ausbildungsmarketing-Aktionen für Sie von besonderer Wichtigkeit sind und wo es sich weniger lohnen wird. Legen Sie dabei den Schwerpunkt auf die Schülerzahlen und auf das bisherige Bewerberaufkommen. Aber auch der Ruf einer Schule – soweit er Ihnen, z. B. durch Gespräche mit Azubis und Eltern, bekannt ist – kann hier eine Rolle spielen.
  4. Ausbildungsmarketing- Maßnahmen konkret festlegen: Entscheiden Sie sich nun für Ihre konkreten Maßnahmen des Ausbildungsmarketings (siehe Tabelle unten). Werten Sie dabei auch Ihre Maßnahmen der vergangenen Jahre aus. Dabei können Sie auch Ihre Azubis zu Rate ziehen: Machen Sie eine Befragung, um zu erfahren
    • wie sie von den Ausbildungsaktivitäten Ihres Betriebs Kenntnis erhalten haben,
    • wie Ihr Ruf als Ausbildungsbetrieb in der Region ist,
    • ob sie jemals etwas über Ihre Ausbildungsaktivitäten in der Zeitung gelesen haben und
    • ob sie andere Ausbildungsmarketing-Aktivitäten wie Messestände und Schulbesuche jemals wahrgenommen haben.

 

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