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Ausbildungsmarkt 2011: Gut für Bewerber

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Ausbildung Ausbildungsplätze

Von Günter Stein,

Es war wieder soweit. Ende letzter Woche hat die Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht – und zwar für den April 2011. Klar, es geht bergauf, die Arbeitslosenquote sinkt und im Moment haben Bewerber richtig gute Chancen.

Allerdings interessiert mich das nur am Rande, wenn ich die Pressemitteilung der Nürnberger Agentur studiere. Ich scrolle lieber schnell hinunter und schärfe meinen Blick für die letzten Absätze. Dort geht es nämlich um aktuelle Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt.

Ausbildungsmarkt 2011: Gut für Bewerber

Für das Jahr 2011 bin ich ja schon seit Monaten optimistisch. Trotzdem haben mich die Zahlen hinsichtlich der Zunahme an Ausbildungsplätzen überrascht. Im Zeitraum zwischen Oktober 2010 und April 2011 wurden den Arbeitsagenturen insgesamt 402.200 freie Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 45.000 mehr als im Vorjahreszeitraum und damit ein Plus von gut 12%. Einen solch massiven Anstieg hätte ich nicht erwartet. Es ist nicht nur die Konjunktur, die hier durchschlägt. Es ist vor allem die Erkenntnis, dass Ausbildung in Zeiten des Fachkräftemangels den Fortbestand des eigenen Unternehmens sichert. Es sind nämlich ausschließlich die betrieblichen Ausbildungsstellen, die zu diesem Anstieg beitrugen; umso besser für alle Beteiligten – kann man da nur sagen.

Bewerberrückgang durch Sondereffekte aufgefangen

Auf der anderen Seite veränderte sich die Zahl derer, die im gleichen Zeitraum mit Hilfe der Arbeitsagentur nach einem Ausbildungsplatz suchten, kaum. Hier schlägt zu Buche, dass der langfristige Trend zu weniger Bewerbern im Jahr 2011 durch die Aussetzung der Wehrpflicht und die doppelten Abitur-Jahrgänge in Niedersachsen und Bayern abgemildert wird. Aus Ihrem Blickwinkel als Ausbildungsunternehmen ist die sich andeutende einigermaßen konstante Bewerberzahl zumindest nicht nachteilig. Sie wirft aber auch die Frage nach der künftigen Entwicklung auf. Doppelte Abi-Jahrgänge sind (pro Bundesland) ebenso einmalige Ereignisse wie die „plötzlich“ nicht mehr einrückenden Soldaten. Fallen diese Sondereffekte weg, dann wird es in den nächsten Jahren umso schwerer, die eigenen Ausbildungsplätze zu besetzen.

Wenn die Medien jubeln, müssen Sie kämpfen

Sie tun daher gut daran, die Werbetrommel weiter zu rühren und in Ihr Ausbildungsmarketing zu investieren. Die nächsten Jahre werden für die Medien aufgrund der guten Chancen für Bewerber zwar Jubeljahre werden. Für Sie als Ausbildungsbetrieb dürften sich diese aber ohne angemessene werbliche Vorbereitung zu einer Saure-Gurken-Zeit entwickeln. Seien Sie daher heute schon auf der Hut und glänzen Sie durch eine hervorragende Ausbildungs-Pressearbeit.

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