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Damit Ihr Ausbildungsmarketing 2.0 nicht mehr Fragen aufwirft als Antworten: 10 Verhaltensregeln im Web 2.0

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Ausbildung Ausbildungsmarketing

Von Günter Stein,

Mit einer möglichen Entscheidung für Ausbildungsmarketing im Web 2.0 betreten Sie spezifisches Neuland. Marketing und Ausbildungsmarketing über das Internet folgen bestimmten Regeln, die Sie kennen sollten.

Das ist aber noch nicht alles: Alle an Ihrem Ausbildungsmarketing 2.0 Beteiligten – Ausbilder, Azubis, Vorgesetzte und Mitarbeiter – müssen die Regeln kennen und im Rahmen der Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet, Ihr Unternehmen angemessen und einheitlich repräsentieren.

Ausbildungsmarketing via Internet

Vergessen Sie nicht: Ihr Ausbildungsunternehmen präsentiert sich im Internet nach außen. Früher war das noch Aufgabe des Chefs bzw. weniger Personen. In Web 2.0-Zeiten stellt sich das anders dar. Jeder, der will, kann über Ihr Unternehmen etwas schreiben. Damit ist es umso wichtiger, dass alle „Internen“, sowohl Auszubildende als auch Mitarbeiter, von Ihnen entsprechend geschult werden. Führen Sie einen Social-Media-Knigge für Ihre Web-2.0-Mitarbeiter ein.

Knigge für das Ausbildungsmarketing 2.0: 10 Regeln

  1. Nicht verstellen: In der Regel wird ein Mitarbeiter oder Azubi als Individuum und nicht als Ausbildungsbetrieb im Web 2.0 aktiv. Wenn Sie beispielsweise Azubis in Ihrem Auftrag ins Web schicken, z. B. im Rahmen eines Ausbildungs-Blogs, achten Sie darauf, dass sie authentisch sind. Geben Sie ihnen keine zu engen Vorgaben, sondern erläutern Sie ihnen nur die Bedeutung, die ihr Vorhaben hat.
  2. Nichts verraten: Ganz wichtig ist, dass niemand im Web 2.0 Geschäftsgeheimnisse verraten darf. Das gilt natürlich auch dann, wenn einem Auszubildenden „nur“ eine persönliche Nachricht, z.B. über Facebook, geschrieben wird. Stellen Sie das sehr deutlich klar und definieren Sie ggf. konkret, was in Ihrem Ausbildungsunternehmen als Geschäftsgeheimnis gilt.
  3. Diskret bleiben: Auch darf im Rahmen des Ausbildungsmarketings natürlich kein Mitarbeiter oder Vorgesetzter verunglimpft werden. Der Reiz mag manchmal ziemlich groß sein, aber wenn ein potenzieller Bewerber über Personen, die er möglicherweise privat kennt, ein „Stärken- und Schwächenprofil“ haben will, dann ist dieser Wunsch abzulehnen. Das gilt natürlich erst recht im Bewerbungsverfahren um Ausbildungsplätze zu Informationen über Mitbewerber.
  4. Bei der Wahrheit bleiben: Eine Information aus Diskretionsgründen zu verschweigen ist das eine. Das sollte aber nicht dazu führen, dass Falschaussagen, z. B. zur Ausbildungsvergütung oder zur Übernahmequote, getroffen werden. Sind Sie sich unsicher, dann holen Sie lieber Rat bei Ihren Kollegen. Bleiben Sie am besten in Ihrem Fachgebiet. Oder aber geben Sie offen zu, dass Sie diese Information nicht preisgeben dürfen, weil die Übernahmequote zum Beispiel noch gar nicht sicher feststeht.
  5. Keine Urheberrechte verletzen: Gerade wenn Auszubildende etwas im Web 2.0 schreiben („posten“), wird gerne mal mit Bildern oder Filmen gearbeitet. Hier sollten Sie Grenzen ziehen und auch Kontrolle ausüben. Denn allzu leicht wird auch schon mal ein Urheberrecht verletzt, was zu Problemen für Sie führen kann. Stellen Sie das Material am besten selbst zur Verfügung; so schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sorgen für eine angemessene Unternehmensdarstellung und umgehen Probleme mit dem Urheberrecht.
  6. Nicht zu viel Privates preisgeben: Auch beim Schutz der eigenen Privatsphäre fehlt jungen Menschen oftmals der Weitblick. Denn: Das Internet „vergisst“ nichts (bzw. nur sehr langsam). Erinnern Sie Ihre Azubis und anderen im Web 2.0 aktiv daran, dass sie nichts schreiben, was sie irgendwann einmal bereuen könnten.
  7. Nicht provozieren lassen: In der Teilanonymität des Internets sind viele Personen „mutiger“ als bei tatsächlichen Begegnungen. Wenn jemand mal so richtig seinen Frust ablässt, sollten Sie ruhig bleiben und sachlich reagieren. Bei Kritik hat sich folgende 3-stufige Methode bewährt: Ehrlich bedanken – Besserung versprechen – etwas verändern.
  8. Niemals ungefragt werben: Mitarbeiter und Azubis sollten ihr Recht, im Ausbildungsmarketing 2.0 Ihres Unternehmens tätig zu werden, nicht für andere Zwecke missbrauchen und beispielsweise eigene Werbebotschaften unterbringen. Auf Links zu eigenen Homepages und Profilen ist daher zu verzichten; es sei denn, es ist für ihr Ausbildungsmarketing förderlich.
  9. Die Folgen beachten: Wenn Sie oder Ihre 2.0-Kollegen etwas schreiben, dann ruft das häufig Kommentare hervor. Diese sind natürlich zu verfolgen und als Moderator zu begleiten. Sonst kann es passieren, dass Ihr Thema eine ungünstige Wendung erfährt. Überlassen Sie die Diskussion niemals für längere Zeit anderen Nutzern, ohne selbst zu lenken.
  10. Spaß haben und helfen: Zeigen Sie jederzeit, dass Sie tatsächlich Ihren Nutzern helfen wollen und auch können. Seien Sie unverkrampft, formulieren Sie zielgruppengerecht und haben Sie Spaß. So wird auch ein potenzieller Bewerber „am anderen Ende der Leitung“ mutig, locker und neugierig.

 

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