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Die Antworten auf 5 wichtige Punkte rund um das Vorstellungsgespräch

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Vorstellungsgespräch, Bewerbung

Von Günter Stein,

Diese 5 Punkte sollten Sie bei einem Vorstellungsgespräch unbedingt wissen: Wem die Unterlagen gehören, wie Sie Kosten sparen, was Sie warum fragen sollten - und was nicht.Wichtig:Doch nicht vergessen:

Wem gehören die Bewerbungsunterlagen und E-Mail-Dateien?

Die Bewerbungsunterlagen bleiben Eigentum Ihres Bewerbers. Das gilt auch für elektronische Bewerbungen, die Ihnen als Datei zugesandt werden. Deshalb heißt es hier: Vorsicht im Umgang mit diesen Unterlagen. Sie sind nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens an den Bewerber zurückzusenden beziehungsweise es sind dessen Dateien zu löschen.

Wie Sie beim Vorstellungsgespräch Kosten sparen

Klären Sie vor dem Vorstellungsgespräch, welche Kosten Sie tragen wollen. Denn grundsätzlich sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, alle Kosten des Vorstellungsgesprächs zu tragen, es sei denn, Sie legen von vornherein die Grenzen fest.

Warum es sich lohnt, bei Bewerbern genau nachzufragen

Nutzen Sie Ihr Fragerecht als Arbeitgeber. Die Bewerbungsunterlagen allein geben meist kein vollständiges Bild vom Bewerber. Was zählt ist der persönliche Eindruck beziehungsweise sind die Antworten des Bewerbers auf Ihre Fragen.

Vorsicht! Ihre Neugierde bei neuen Mitarbeitern hat Grenzen

Nicht alles, was Sie fragen wollen, ist erlaubt, beispielsweise die Frage nach einer bestehenden Schwangerschaft bei weiblichen Bewerbern oder ob der Bewerber bei seinem bisherigen Arbeitgeber im Betriebsrat aktiv war.

Wichtig:

Zur Frage nach einer Behinderung machte mich ein Leser des Zentrum Bayern Familie und Soziales auf Folgendes aufmerksam:

Sie haben in einer früheren Ausgabe die Frage im Einstellungsgespräch nach der Schwerbehinderteneigenschaft als zulässig beurteilt. Meines Wissens ist diese Frage nicht erlaubt.

Das 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet diese Frage gemäß § 1 und § 7, da daraus eine Benachteiligung für Menschen mit einer Behinderung abzuleiten wäre. Schon die Frage nach einer gesundheitlichen Beeinträchtigung kann zu einem Schadenersatzanspruch führen (BAG, Urteil vom 17.12.2009, Az.: 8 AZR 670/08). Könnten Sie dies bitte klarstellen?

Vielen Dank für den Hinweis. Werfen wir kurz einen Blick auf die Frage …

Wo das AGG hineinspielt

Ihre Fragen an Bewerber können nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eine Benachteiligung darstellen, wenn diese in Richtung

  • der Rasse oder ethnischen Herkunft,
  • der Religion oder Weltanschauung,
  • des Geschlechts oder der sexuellen Identität oder
  • einer Behinderung oder des Alters

gehen.

Bei Behinderten aber gilt eine Ausnahme. Wenn zwingende berufliche Gründe im Sinne des § 8 AGG vorliegen, die der Beschäftigung eines Behinderten entgegenstehen, dürfen Sie fragen!

Doch nicht vergessen:

Auf unzulässige Fragen darf Ihr Bewerber lügen. Beispielsweise bei der Frage, ob er homosexuelle Neigungen hat, oder bei Frauen die Frage, ob ein Kinderwunsch besteht. Also Vorsicht! Nicht alles, was Sie erfragen wollen, ist erlaubt.

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