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Meetings in English: Vermeiden Sie unbedingt diese Fehler

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Meeting in English

Von Günter Stein,

Als Betriebsleiter kommen Sie viel herum. Im wahrsten Sinne des Wortes. Auch Meetings, die in englischer Sprache abgehalten werden, sind nichts Ungewöhnliches. Dennoch tappen viele Führungskräfte immer wieder in die selbe Falle.

Sie sind es gewohnt, sich in Meetings stets direkt, unmissverständlich, klar und ehrlich zu äußern. Doch Vorsicht! Sitzen Ihnen englische oder amerikanische Geschäftspartner gegenüber, kann ein solches Kommunikationsverhalten schnell zum Eigentor werden. Zwar wird es als Ausnahme akzeptiert, wenn Sie als „typical German“ im Meeting oder vor einer Präsentation ankündigen: „Let’s get down to business right away!“ (Lassen Sie uns sofort zum Geschäftlichen kommen). Die Regel sieht aber anders aus:

Direkte Formulierungen wirken englischsprachige Partner wie verbale Keulen. Es wirkt so, als seien für nur die Sache und nicht die Personen wichtig – und das brüskiert.

Beispiele:

  • „No, I don’t think so.“
  • „No, not so!“
  • „We don’t like this way.“
  • „You are wrong. We think ...“
  • „Yes. We agree.“
  • „Yes. O.k.“


Achtung: Auch die beiden Positivformulierungen wirken wie verbale Keulen. Sie sind einfach „zu kurz“ und können sogar als sarkastisch aufgefasst werden.

Meetings in Englisch: Machen Sie harte Tatsachen weich

Probieren Sie stattdessen doch einmal den Einsatz so genannter Weichmacher („softeners“) aus – und staunen Sie, wie Sie von Englisch sprechenden Gesprächspartnern gehört und geachtet werden.

Hier einige Formulierungshilfen für eine höfliche Ausdrucksweise in englischsprachigen Diskussionen:

Beispiele für Softeners

Meetings in Egnlisch: Wenn Sie nicht mit Ihrem Gesprächspartner übereinstimmen:

  • „I see what you mean, but we have another idea about it ...“
  • „You do have a point there. However, I cannot agree with you on ...“
  • „We have reached complete agreement about this ... it’s just that ...“
  • „Allright, I’m with you on that. And for the next step ...“
  • „We know how you feel about this - nonetheless we don’t wish to ...“

Meetings in Englisch: Wenn Sie unterbrechen möchten:

  • „If I may interrupt just to point out ..."
  • „Excuse me, may I ask for clarification on this?"
  • „Sorry to interrupt, but ..."
  • „Do you think so? My impression is that ...“
  • „We feel strongly about ...“


Meetings in Englisch: Wenn Sie unterbrochen werden:

  • „Okay, go ahead, I’m listening”
  • „If I may finish this point first ...“
  • „Could we come to that a bit later?“
  • „Could we leave that to another discussion, please?“
  • „Sorry, couldn’t we discuss this at the end?“


Praxis-Tipp: Wenn Sie Ihre Meinung vertreten, sagen Sie nicht immer nur „think“ („I/We think that ...“). Würzen Sie mit „believe“, „view“, „see“, „understand“. Ein stetig wiederholtes „think“ ist wie trockenes, fades Essen.

Weitere Informationen finden Sie im Beitrag zum Thema Business-Englisch.

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