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Mitarbeiterführung: Dienstwagen: So rechnen Sie richtig, wenn sich der Mitarbeiter beteiligt

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Dienstwagen Mitarbeiterbeteiligung geldwerter Vort

Von Günter Stein,

Die Abschreibung (AfA) eines Firmenfahrzeugs berechnen Sie nach den tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Diese beträgt nach den amtlichen AfA-Tabellen bei Neuwagen 6 Jahre. Bei Gebrauchtwagen müssen Sie die jeweilige Restnutzungsdauer schätzen. Sie dürfen die 6-Jahres-Frist nicht einfach um die bisherige Nutzungsdauer kürzen.

Vielmehr müssen Sie diese aufgrund von

  • Alter,
  • Beschaffenheit,
  • Einsatz des Fahrzeugs

taxieren.

Eine eventuelle Beteiligung des Mitarbeiters an den Kosten ziehen Sie an dieser Stelle ab. Und die wirkt sich auch bei der Berechnung des geldwerten Vorteils aus, den der Mitarbeiter für die Privatnutzung zahlen muss. Dabei rechnen Sie so:

Beispiel:

Ein Mitarbeiter erhält einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung. Der Nettoanschaffungspreis des am 1.1.2010 gekauften Neuwagens beläuft sich auf 40.000 €. Der Beschäftigte hat sich an den Anschaffungskosten mit 10.000 € beteiligt. Die angefallenen laufenden Kosten betragen insgesamt 9.000 €. Laut Fahrtenbuch ist der Mitarbeiter im Jahr 2010 insgesamt 20.000 km gefahren, davon 5.000 km privat und 3.000 km zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

 

Den Kilometersatz berechnen Sie aus diesem Beispiel folgendermaßen
Afa 1/6 von 30.000 € (40.000 € - 10.000 € Eigenanteil)5.000 €
Nettoaufwendungen mit Vorsteuer belastet9.000 €
Plus MwST. 19 % von 14.000 (AfA + Nettokosten)2.660 €
= Gesamtkosten in Höhe von16.660 €

Daraus berechnen Sie den Kilometersatz mit der Formel: Gesamtkosten : Gesamtkilometer = Kilometersatz 16.66 € : 30.000 km = 0,56 €

Den Kilometersatz multiplizieren Sie mit den privat gefahrenen Kilometern (inklusive Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte: 8.000 x 0,56 km = 4.480 €

Endergebnis:

Der geldwerte Vorteil für den Arbeitnehmer betrug für das Jahr 2010 4.480 €, bzw. 373,33 € monatlich. Diesen Wert dürfen Sie auch für 2011 zugrunde legen. Die oben durchgeführte exakte Berechnung für 2011 ist erst am Ende des Jahres möglich. Zum Ende des Kalenderjahres oder zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses müssen Sie dann eine Endabrechnung vornehmen und die Differenzen zugunsten oder zum Nachteil des Mitarbeiters ausgleichen.

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