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Mitarbeiterführung: So reagieren Sie bei Mobbingvorwürfen

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Werden in Ihrem Unternehmen Mobbingvorwürfe gegen Vorgesetzte oder hierarchisch gleichrangige Kollegen erhoben, sollten Sie umgehend handeln.

Mitarbeiterführung: Was Mobbing ist

Bei Mobbing wird ein Arbeitnehmer von Kollegen systematisch durch offene Anfeindungen, Schikanen, grobe Scherze und Psychoterror tyrannisiert. Mobbing schadet allen! Für den gemobbten Arbeitnehmer hat Mobbing meist erhebliche Folgen. So äußert sich die Anspannung und andauernde Demütigung in psychosomatischen Beschwerden – was für Sie als Arbeitgeber dann zu Krankheits- und damit Entgeltfortzahlungszeiten führt. Und wenn es ganz schlimm wird, kündigen die Arbeitnehmer dann auch noch.

Mitarbeiterführung: So gehen Sie vor

Wendet sich ein Arbeitnehmer an Sie, weil er seiner Meinung nach gemobbt wird, dann sollten Sie zunächst ein intensives Gespräch mit ihm führen. Danach sollten Sie sich auch mit dem oder den „Beschuldigten“ unterhalten. Denn bis jetzt kennen Sie ja nur die eine Seite. Um angemessen reagieren zu können, müssen Sie sich aber ein umfassendes Bild machen. Und das können Sie nur, wenn Sie die Sicht der Dinge von „Opfer“ und „Täter“ kennen.

TIPP: Haben Sie einen Betriebsrat, dann binden Sie ihn spätestens jetzt ein. Zusammen können Sie dann über das weitere Vorgehen beraten.

Halten Sie die Mobbingvorwürfe für berechtigt, dann versuchen Sie, Mobber und Gemobbte an einen Tisch zu bringen, um die Situation unter Ihrer Leitung zu klären. Gelingt Letzteres nicht, dann müssen Sie andere Maßnahmen ergreifen, etwa Versetzungen oder Umsetzungen.

TIPP: Das beste Mittel gegen Mobbing ist immer noch, im Vorfeld klar Stellung zu beziehen. Nutzen Sie z. B. die Gelegenheit, auf Betriebsversammlungen klarzustellen, dass Sie Mobbing nicht tolerieren!

Mitarbeiterführung: Durch Gesetze zum Handeln verpflichtet

Beachten Sie, dass Sie auch von Gesetzes wegen verpflichtet sind, gegen Mobbing vorzugehen:

  • Nach § 75 BetrVG müssen Sie etwa darauf achten, dass in Ihrem Betrieb keine Mitarbeiter diskriminiert werden.
  • Durch die Einführung des AGG wiegt diese Pflicht noch stärker.
  • Zudem müssen Sie aufgrund Ihrer arbeitgeberseitigen Fürsorgepflicht auf das Wohl und die berechtigten Interessen Ihrer Mitarbeiter Rücksicht nehmen.

 

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