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Mitarbeiterführung: Tipps für gute Zusammenarbeit bei Telearbeit

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Immer mehr Mitarbeiter verrichten ihre Arbeit ganz oder teilweise zu Hause. Organisatorisch ist es jedoch eine Herausforderung, sich gegenseitig trotz Distanz auf dem Laufenden zu halten.

Auch die Bindung des Telearbeiters an den Betrieb soll erhalten bleiben. Diese Maßnahmen helfen Ihnen dabei:

Mitarbeiterführung: Sieben Tipps für eine gute Zusammenarbeit

  1. Optimal ist es, wenn Ihr Mitarbeiter weiterhin einen Teil seiner Arbeitszeit im Unternehmen verbringt. So bleibt er im betrieblichen Geschehen und hält Kontakt zu den Kollegen.
  2. Wenn Ihr Mitarbeiter ausschließlich außerhalb des Betriebs tätig ist, vereinbaren Sie zumindest feste Besuchstermine, an denen er das Unternehmen aufsucht.
  3. Für die telefonische Kommunikation vereinbaren Sie bestimmte Zeiten, zu denen der Telemitarbeiter erreichbar ist und seinerseits im Betrieb einen Ansprechpartner vorfindet.
  4. Legen Sie darüber hinaus feste Termine für Telefongespräche fest, die auch dann eingehalten werden, wenn nichts Besonderes anliegt.
  5. Bereiten Sie die Telefongespräche stets sorgfältig vor. Formulieren Sie Ihre Ziele und Erwartungen klar und eindeutig, um Rückfragen entbehrlich zu machen.
  6. Sammeln Sie (wie auch Ihr Mitarbeiter) zwischen den Telefongesprächen alle Punkte, die besprochen werden sollen. So wird nichts vergessen.
  7. Machen Sie die Teilnahme an betrieblichen Besprechungen auch für Telemitarbeiter zur Pflicht.

Mitarbeiterführung: Steuerliche Regelungen bei Telearbeit

Telearbeitsplätze sparen Büroraum im Betrieb. Ihre Einrichtung verursacht aber auch Kosten. Steuerlich gilt hierfür:

PC und Telekommunikation: Geräte, die in Ihrem Eigentum bleiben, können Sie Ihrem Mitarbeiter lohnsteuerfrei zur Verfügung stellen und auch die laufenden Kosten übernehmen (§ 3 Nr. 45 EStG). Wenn Sie dem Mitarbeiter hingegen einen Zuschuss zahlen, damit er die entsprechenden Geräte anschafft, oder nur die laufenden Gebühren übernehmen, liegt steuerpflichtiger Arbeitslohn vor.

Andere Arbeitsmittel: Schreibtisch, Telefax usw. können Sie ebenfalls steuerfrei zur Verfügung stellen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass diese in Ihrem Eigentum verbleiben, und die private Nutzung untersagen. Andernfalls entsteht ein für den Mitarbeiter steuer- und beitragspflichtiger geldwerter Vorteil.

Mitarbeiterführung: Kosten des Arbeitszimmers gelten als Arbeitslohn

Arbeitszimmer: Kosten des Arbeitszimmers, die Sie übernehmen müssen, gelten als Arbeitslohn. Nur wenn Sie das Zimmer mieten, ist die Zahlung steuer- und beitragsfrei. Der Mitarbeiter kann sämtliche Kosten des Arbeitszimmers als Werbungskosten geltend machen, sofern das Arbeitszimmer den Mittelpunkt seiner Tätigkeit bildet. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Mitarbeiter gleichwertige Arbeiten an 3 Tagen/Woche zu Hause und an 2 Tagen/Woche im Betrieb erledigt (BMF-Schreiben vom 3.4.2007, IV B 2 – S 2145/07/0002).

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