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Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

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Motivieren Sie sich – und Ihre Mitarbeiter

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Die Krise ist längst in den Köpfen der Mitarbeiter angekommen: Demotivierung und Sorge um den eigenen Arbeitsplatz greifen um sich. Sie als Verantwortlicher für das Rechnungswesen sind davon gleich doppelt betroffen: Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise haben Sie wahrscheinlich in erhöhtem Maß mit demotivierten Mitarbeitern zu tun. Und auch Sie selbst hängen vielleicht auch schon im Motivationstief.

Doch die Zufriedenheit im mittleren Management ist von entscheidender Bedeutung für jedes Unternehmen – und damit hängt auch Ihr Erfolg als Führungskraft zumindest teilweise daran, wie Sie Ihre Mitarbeiter bei der Stange halten. Auch Ihr Arbeitgeber wird es sich nicht leisten können, dass seine Führungskräfte reihenweise den Hut nehmen, sobald die Wirtschaft wieder anzieht.

So halten Sie negative Gedanken in Schach

Dass sich um Sie herum alle aufs Negativdenken verlegt zu haben scheinen, dafür gibt es handfeste Gründe. Doch es gibt mindestens ebenso handfeste Gründe, warum Sie sich Ihre positive Einstellung bewahren sollten: Um Ihre Ziele zu erreichen, benötigen Sie Gedanken. Diese geben Ihnen die hierfür nötige Kraft und Motivation. Negative Gedanken dagegen berauben Sie dieser Ressourcen, wie beispielsweise die folgenden:

  • „Wie soll ich denn mit so wenigen Mitarbeitern dieses schwierige Projekt stemmen?
  • „Ich kann doch sowieso nichts ändern.“
  • „Wenn ich weiter so wenig Umsatz mache, bin ich bald der nächste auf der Abschussliste“.

Sicher können Sie nicht verhindern, ab und zu negativ zu denken. Doch wenn Sie sich bei einem solchen negativen Gedanken ertappen, sollten Sie dem Einhalt gebieten.

Tipp: Sind Sie allein, sagen Sie laut „Stopp!“. Sind Sie mit Kollegen oder anderen Menschen in einem Raum, reicht es, wenn Sie es denken.

Konzentrieren Sie sich auf das Positive – formulieren Sie Ziele und Wünsche

Setzen Sie den zersetzenden Gedanken die Kraft positiver Autosuggestionen dagegen – damit programmieren Sie Ihr Unterbewusstes auf Ziele und Erfolge hin. Formulieren Sie Ihre Ziele und Wünsche stets positiv, also nicht als Verneinung von etwas Negativem, Beispiel: „Ich schließe das XY-Projekt erfolgreich ab“ oder „Ich setze mich im Unternehmen konsequent für X oder Y ein und werde damit ein Umdenken erreichen“. Schreiben Sie Ihre Autosuggestionsformel auf und hängen Sie sie in Ihrem Büro oder zuhause an die Wand. Sprechen Sie Ihre Autosuggestion jeden Tag in entspanntem Zustand vor sich hin. Wiederholen Sie sie mindestens viermal. Visualisieren Sie Ihr Ziel – so plastisch und umfassend wie möglich. Wie wird es sein und sich anfühlen? Wechseln Sie Ihre Autosuggestionsformel nicht zu häufig, damit Sie sie sich einprägen können.

Tipp: Natürlich reicht es auf Dauer allein nicht, negative Gedanken einfach zu verleugnen. Kehrt ein oder mehrere Gedanken häufiger wieder oder Sie haben dass Gefühl, dass er wichtig ist, schauen Sie hin: Fragen Sie sich, was genau Ihre Sorge ist – so konkret wie möglich. Dann fragen Sie sich, welche möglichen und schlimmstmöglichen Konsequenzen es hat, wenn diese Sorge berechtigt ist. Und dann überlegen Sie sich, was Sie unternehmen können, um zu verhindern, dass Ihre Sorge eintrifft. Zerlegen Sie das Problem dabei in überschaubare Einzelteile und versuchen Sie hierfür Lösungen und Teillösungen zu finden. Falls der Gedanke danach weiter an Ihnen nagt, stoppen Sie ihn. Kommen Sie aus der Gedankenspirale nicht selbst hinaus, suchen Sie sich Beratung, beispielsweise durch einen Coach.

Und: Verschaffen Sie sich trotz Krise und Drucks regelmäßig einen Ausgleich. Treiben Sie Sport oder lernen Sie beispielsweise eine Entspannungstechnik. Nehmen Sie sich Zeit für Familie und Freunde.

So helfen Sie Ihren Mitarbeitern aus einem Motivationstief

Führen Sie mit Ihren Mitarbeitern – auch und gerade in der Krise – regelmäßige Standort- und Führungsgespräche. In Mitarbeiterbefragungen stellt sich regelmäßig heraus, dass Mitarbeiter unzufrieden sind, weil sie nicht wissen, was von Ihnen erwartet wird. Das vermeiden Sie mit regelmäßigen Mitarbeitergesprächen. Mit ihnen haben Sie auch Leistungen und Entwicklungspotenziale stets im Blick.

Loben Sie Ihre Mitarbeiter. Sie verstärken so Erfolg versprechende Verhaltensweisen Ihrer Mitarbeiter und motivieren. Doch nicht jedes Lob wirkt förderlich. So loben Sie richtig:

  1. Loben Sie echt und ehrlich. Unehrliches Lob entlarven Ihre Mitarbeiter schnell. Sie werden sich darüber ärgern. Loben Sie lieber nicht, als unehrlich.
  2. Loben Sie nicht ständig für Kleinigkeiten. Das erweckt bei Ihren Mitarbeitern den Eindruck, dass Sie Ihnen nicht mehr zutrauen als Kleinigkeiten – auch dies wirkt eher demotivierend als förderlich. Fassen Sie fälliges Lob für Routinetätigkeiten lieber zusammen, etwa so: „Sie erledigen die Kundenkorrespondenz immer aktuell und zuverlässig. Das kommt bei unseren Kunden gut an.“
  3. Loben Sie ohne Einschränkung. Einschränkende Formulierungen wie „obwohl“, „trotz“ oder aber“ lassen Ihr Lob halbherzig wirken. Formulieren Sie Lob stets uneingeschränkt, zum Beispiel so:

Eingeschränktes Lob

Uneingeschränktes Lob

„Schön, dass Sie die Präsentation doch noch geschafft haben.“

„Die Präsentation ist fertig. Das ist sehr gut."

„Der Abschluss mit dem Kunden XY war hervorragend. Aber Sie hätten ruhig schon im Mai auf ihn zugehen können.“

„Sie haben wirklich geschickt mit dem Kunden XY verhandelt und ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Das freut mich.“

„Ihre Umsatzzahlen im vergangenen Quartal waren gut. Trotzdem können Sie in diesem Quartal noch mehr erreichen, wenn Sie dranbleiben.“

„Ihre Umsatzzahlen im vergangenen Quartal waren gut.“

 

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