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Wenn Ihre Azubis unzufrieden mit der Vergütung sind

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung Azubis

Von Günter Stein,

Sind auch Ihre Auszubildenden unzufrieden mit ihrer Vergütung? Vergleichen sie sich auch eher mit den Gesellen und den anderen „Ausgelernten“, statt ihr Taschengeld zu Schulzeiten als Maßstab zu nehmen?

Dann machen Ihre Azubis einen Denkfehler: Sie erhalten nämlich keineswegs ein Arbeitsentgelt wie ihre „normalen“ Kollegen, die möglicherweise schon mal gerne ihren Gehaltszettel herumreichen. Sie erhalten die Ausbildungsvergütung dafür, dass sie möglichst ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Daher gibt es auch von Jahr zu Jahr mehr. Denn schließlich steigen die Ansprüche.

Auszubildende kosten erstmal jede Menge Geld

Bei den Kollegen ist das anders: Sie erhalten ihr Geld als Gegenleistung für die Beteiligung an der Wertschöpfung. Auszubildende sind zwar hieran irgendwann auch beteiligt, aber zu Beginn der Ausbildung kosten sie erst mal jede Menge Geld. Sie als ausbildendes Unternehmen können ein Lied davon singen:

  • Ausbildungsvergütung
  • Materialien
  • Werkzeuge
  • ggf. Arbeitskleidung
  • Gehälter des bereit gestellten Ausbildungspersonals.

Natürlich ist das den Auszubildenden in der Regel selbst keineswegs bewusst. Sie kommen, wenn die anderen kommen, und gehen, wenn die anderen gehen (mal abgesehen von der Berufsschule). Und trotzdem verdienen sie weniger. Das ist ihre Sichtweise, die irgendwo ja nachvollziehbar ist.

Bei Azubis Bewusstsein für Ausbildungskosten schaffen

Ich finde aber schon, dass auch Auszubildende wissen sollten, dass sie Kosten verursachen. Wie wenig dafür ein Bewusstsein besteht, zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung: 2 von 3 Auszubildenden sind danach der Meinung, dass ihre Ausbildungsvergütung zu niedrig sei.

Die Folge: Jeder Vierte von ihnen geht nach Feierabend oder am Wochenende jobben. Das wiederum bringt so einige Probleme mit sich: Denn für minderjährige Azubis sind nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz 40 Stunden in der Woche das Maximum. Auszubildende über 18 dürfen 48 Stunden ran und können den Samstag nutzen. 8 Stunden am Tag sollte auch hier die Regel sein. Viel Spielraum besteht jedenfalls nicht.

Übrigens: In Sachen Nebenjob müssen Azubis Sie nicht fragen. Allerdings müssen sie Sie unbedingt darüber informieren. Und Sie haben dann als Ausbildungsverantwortlicher die Aufgabe, die gesetzlichen Arbeitszeiten zu überwachen. Das kann schon mal undankbar sein. Denn so genau nehmen es Auszubildende manchmal nicht mit der maximal möglichen Arbeitszeit. Wird diese überschritten, dann müssen Sie verlangen, solche „Arbeitszeitverletzungen“ künftig zu unterlassen – und das ganz unabhängig davon, welche Ausbildungsleistung der Azubi tatsächlich erbringt. Die angeblich viel zu niedrigen Ausbildungsvergütungen können so letztlich Anlass für einen Streit sein - leider…

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