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Wie Sie dank erfolgreicher Ausbildungsarbeit in die Zeitung kommen

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Unternehmen, die sich gesellschaftlich besonders engagieren, sollten das öffentlich kommunizieren. Das gilt auch für Ihren Betrieb, der in Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt.

Dieses gesellschaftliche Engagement der Öffentlichkeit vorzuenthalten, hieße: auf positive Effekte verzichten. Was Ihr Unternehmen leistet, ist nicht selbstverständlich. Es gehört schließlich zu dem einen Viertel der Betriebe in Deutschland, die ausbilden. Und das mit allen Konsequenzen, die Ihnen bestens vertraut sind:

- Sie qualifizieren Ausbilder.

- Sie schaffen ausbildungsgerechte Strukturen.

- Sie besorgen Ausbildungsmittel, die Geld kosten.

- Sie erhöhen Ihrem Aufwand, um geeignete Auszubildende in Ihr Unternehmen zu holen.

- Sie bereiten junge Menschen auf die wichtigste Prüfung in ihrem beruflichen Leben vor.

Niemand weiß so gut wie Sie: Das kostet Geld. Aber wissen Sie auch, welchen Nutzen Sie in der Öffentlichkeit daraus ziehen können? Wann haben Sie zum letzten Mal etwas in der regionalen Presse über das gesellschaftliche Engagement Ihres Betriebs gelesen? Wie viele Auszubildende haben sich gerade bei Ihnen beworben, da Ihr Ruf als Ausbildungsbetrieb einen so guten Klang hat?

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So erfährt die Öffentlichkeit von Ihrer Ausbildungsleistung

(Bei den Schritten 2 – 5 ist je nach Struktur und Größe Ihres Unternehmens zu berücksichtigen, dass ggf. der Presseverantwortliche einbezogen werden kann oder muss.)

Schritt 1: Was zeichnet Sie besonders aus? Stellen Sie fest, was an der Ausbildungsarbeit in Ihrem Unternehmen besonders gut ist, z. B. Ausbildung über den eigenen Nachwuchs-Bedarf hinaus; überdurchschnittliche Ausbildungsergebnisse; größere Ausbildungsprojekte; Integration Schwerbehinderter; überdurchschnittliche Ausbildungsquote.

Stichwort Ausbildungsquote: Die Ausbildungsquote in Prozent bezeichnet den Anteil der Auszubildenden an der Gesamtzahl der im Betrieb fest angestellten Personen. Eine Ausbildungsquote zwischen 5 und 10 % kann bereits positiv hervorgehoben werden. Eine Ausbildungsquote von über 10 % ist ausgesprochen gut und unbedingt als Thema in der Öffentlichkeitsarbeit „breitzutreten“.

Schritt 2: Bilder belegen Ihre Worte und Texte. Dokumentieren Sie Ihre Ausbildungsarbeit, indem Sie qualitativ hochwertige Fotos machen. Zeigen Sie dabei Ihre Auszubildenden in typischer Ausbildungssituation, Ihre Ausbilder bei ihrer Arbeit, Situationen des betriebsinternen Unterrichts sowie Gruppenfotos von und mit Ihren Auszubildenden. Berücksichtigen Sie besonders medienwirksame Ausbildungsprojekte wie die Erstellung einzelner Objekte allein durch Auszubildende oder die Übertragung besonderer Verantwortung zum Beispiel beim Umgang mit Kunden.

Hinweis: Bedenken Sie, dass Ihre Bilder für die Verwendung in der Presse geeignet sein müssen. Achten Sie daher auf eine Auflösung von mindestens 300 dpi.

Schritt 3: Erstellen Sie eine Pressemitteilung. Auch wenn Profis in Ihrem Hause solche Pressetexte formulieren sollten: Inhaltlich übernehmen Sie als Ausbildungsexperte die Verantwortung. Das dürfen Sie sich nicht nehmen lassen. Lesen und korrigieren Sie den Text, bevor er „raus“ geht. Das ist das Mindeste. Am besten schreiben Sie ihn aber selbst, denn Sie sind „vom Fach“.

Grundregeln für das Erstellen einer Pressemitteilung

  • Der Journalist muss sofort erkennen, dass es sich um eine Pressemitteilung handelt. Schreiben Sie also „Pressemitteilung“ über den Text und über die inhaltliche Überschrift.
  • Die Überschrift muss die wichtigste Nachricht enthalten und sich – z. B. durch Fettdruck – optisch absetzen.
  • In der Kürze liegt die Würze: Formulieren Sie kurz und verständlich.
  • Schreiben Sie nicht zu werblich, sondern sachlich. Schließlich wollen Sie Ihren Text im redaktionellen Teil einer Zeitung sehen (nicht im Anzeigenteil).
  • Übermitteln Sie bereits im ersten Satz die zentrale Botschaft.
  • Beantworten Sie im Text die 5 „W-Fragen“: Wer?, Was?, Wann?, Wo? Wie?
  • Lockern Sie den Text mit einem oder mehreren Zitaten auf, womit die zitierte Person natürlich einverstanden sein muss.
  • Verwenden Sie Fachbegriffe nicht, ohne sie zu erläutern.
  • Vielleicht schaffen Sie es, weiteren direkten Nutzen für Sie in der Pressemitteilung unterzubringen.
  • Nutzen Sie Ihren Firmenbogen mit allen Kommunikationsdaten.
  • Schreiben Sie unter die Pressemitteilung, welcher Ansprechpartner den Journalisten für Rückfragen zur Verfügung steht. Wichtig ist hierbei die Angabe der persönlichen Kontaktdaten des Ansprechpartners, insbesondere einer Telefon-Nummer.

Schritt 4: Wählen Sie Ihre „Leser“ selbst aus. Versenden Sie den fertigen Text mit einer Auswahl Fotos an Redaktionen, insbesondere an die örtliche und regionale Presse. Dokumentieren Sie genau, an wen Sie die Mitteilung versandt haben. Nutzen Sie „das erste Mal“, um einen so genannten Presseverteiler nach folgendem Muster anzulegen.

Medium
(z. B. Zeitung)
Adresse Ansprechpartner
(Journalist/Redakteuer)
mit persönlichen Kontaktdaten
Hier soll die Pressmitteilung
ankommen (Fax, E-Mail,
Postadresse)
Im Presseverteiler seit ...
(Datum)
Sonstige Bemerkungen
... ... ... ... ... ...
... ... ... ... ... ...

Pflegen Sie den Presseverteiler, indem Sie ihn erweitern und veraltete Daten herausnehmen bzw. aktualisieren.

Tipp 1: Wenn Sie die Pressemitteilung vorab telefonisch ankündigen, ist die Wirkung deutlich besser. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihre Botschaft als „eine unter vielen“ untergeht.

Tipp 2: Laden Sie bei Interesse den / die zuständigen Journalisten zu sich in den Betrieb ein. Berichten Sie über die Ausbildung und geben Sie auch die Möglichkeit, selbst Fotos zu machen. Halten Sie Materialien bereit, die über den Inhalt der Pressemitteilung hinausgehen (Pressemappe). Die Tatsache, dass der Journalist sich für einen Besuch in Ihrem Hause Zeit nimmt, zeigt deutlich, dass er einen größeren Beitrag über Ihre Arbeit veröffentlichen möchte. Stehen Sie, die Unternehmensleitung oder die Auszubildenden selbst auch für ein Interview bereit. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie und Ihre Kollegen richtig zitiert werden. Verbreiten Sie daher klare Botschaften, die Missverständnisse vermeiden. Lassen Sie sich, falls möglich, den endgültigen Text vor Veröffentlichung zur Freigabe noch einmal zukommen. Allerdings wird nicht jeder Journalist auf dieses Anliegen eingehen.

Schritt 5: Verfolgen Sie das so genannte Presseecho. Gerade Sie als Verantwortlicher für Ausbildung können den Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit bewerten. Gleichen Sie Ihren Text und ggf. Ihre mündliche Darstellung mit der Berichterstattung ab. Dokumentieren Sie genau, bei welchem Medium Sie mit Ihrer Botschaft „gelandet“ sind. Notieren Sie auch, inwieweit Ihre Pressemitteilung wörtlich oder verändert übernommen wurde und bewahren Sie die Artikel auf. Geeignete Presseberichte sollten Sie auch am „schwarzen Brett“ aushängen oder in das Intranet einstellen. Kontaktieren Sie den / die Journalisten noch einmal; vor allem, wenn Klarstellungen aus Ihrer Sicht notwendig sein sollten. Sensibilisieren Sie Ihren Ansprechpartner dabei für Ihr Thema: die Ausbildung. Es ist nicht sicher, ob der Journalist jemals zuvor darüber berichtet hat.

Beispiel einer Pressemitteilung

Pressemitteilung

Muster GmbH verdoppelt ihr Ausbildungsengagement – Mustermann: „Gesamtgesellschaftlicher Verantwortung gerecht werden“

Die Muster GmbH in 12345 Musterstadt stellt in diesem Jahr 10 neue Auszubildende ein. Das sind nicht nur doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Auch die Gesamtzahl an Auszubildenden wird damit auf 21 erhöht und nahezu verdoppelt. Damit wurde es nötig, einen hauptamtlichen Ausbilder einzustellen, der innerhalb der Personalabteilung künftig ausschließlich Ausbildungsaufgaben wahrnehmen wird.

Mit der Erhöhung ihres Ausbildungsengagements will die Muster GmbH nicht nur für ihren eigenen Nachwuchs sorgen, sondern auch in unserer Region einen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit leisten. „Als mittelständischer Arbeitgeber in unserer strukturschwachen Region sind wir uns der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Wir wollen daher ein Zeichen setzen, dass gerade jetzt Unternehmen ihren Beitrag leisten sollten, Jugendlichen eine Perspektive zu bieten“, sagt Muster-Geschäftsführer Ulrich Mustermann. Mit der Einstellung zusätzlicher Auszubildender liegt die Ausbildungsquote, der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbelegschaft, bei 14 Prozent – und damit weit über dem Durchschnitt.

Die Mustermann GmbH ist in der Metallverarbeitung und -veredelung tätig und Die Mustermann GmbH ist in der Metallverarbeitung und -veredelung tätig und bildet in den Berufen Industriekaufmann, Bürokaufmann sowie in den Metallberufen Anlagenmechaniker, Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker aus. Geplant für das nächste Ausbildungsjahr ist auch die Einstellung zweier Azubis als IT-Systemkaufmann. Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern zum Ausbildungsbeginn am 1. September 2006 sind bereits heute willkommen.

Kontakt für Presse-Rückfragen:

Name des Pressebeauftragten bzw. eines Ausbildungsverantwortlichen

dessen persönliche E-Mail-Adresse

dessen persönliche Telefonnummer

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