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Schwierige Mitarbeiter motivieren

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Schwierige Mitarbeiter - So bleiben Sie ruhig und gelassen.

So motivieren Sie auch schwierige Mitarbeiter

Manche Mitarbeiter sind sehr anstrengend. Sie verbreiten Gerüchte, wissen alles besser oder sehen immer nur das Negative. Diese Grundeinstellungen führen nicht nur zu geringen Leistungen, sondern können das gesamte Team demotivieren.

Schwieriger Mitarbeiter Nr. 1: Der „Buschtrommler“

Der Buschtrommler hört das Gras wachsen und weiß immer schon vor allen anderen Bescheid. Er sieht seine Aufgabe darin, seine Kollegen über alles zu informieren, und beteiligt sich gerne an dem Klatsch in der Kaffeeküche und im Kopierraum. An seinem eigentlichen Arbeitsplatz hält er es dagegen selten lange aus, auch wenn die Arbeit dann etwas länger als notwendig liegen bleibt.

Das Problem: Der Buschtrommler möchte stets im Mittelpunkt stehen. Dies versucht er zu erreichen, indem er ständig wirkliche Neuigkeiten, Halbwahrheiten und Gerüchte verbreitet.

Die Lösung: Nutzen Sie die Begabung des Buschtrommlers und beschäftigen Sie ihn mit dem Sammeln und Analysieren von Daten. Bitten Sie den Buschtrommler, mehr Präsenz an seinem Arbeitsplatz zu zeigen, und kontrollieren Sie die Einhaltung von zeitlichen Vorgaben genau.

Schwieriger Mitarbeiter Nr. 2: Der „Besserwisser“

Mit Sätzen wie: „Das kann man doch nicht so machen!“ oder „Das MÜSSEN Sie auf diese Weise machen!“ bringt der Besserwisser auch gutmütige Kollegen und Chefs gegen sich auf. Gerade in Meetings geht es dann häufig nicht mehr um die Sache, sondern darum, die Ansichten des ewigen Besserwissers zu widerlegen.

Das Problem: Für das Verhalten des Besserwissers kann es mehrere Gründe geben. Häufig verbindet sich ein Elitebewusstsein mit autoritärem Denken. Viele Besserwisser glauben auch, dass sie auf Grund ihrer Fähigkeiten und Talente Karriere hätten machen müssen, was aber wegen widriger Umstände und der Ignoranz von Vorgesetzten und Kollegen erhindert wurde. Durch seine ständigen Belehrungen versucht der Besserwisser, Bewunderung und Sympathie bei Chefs und Kollegen zu erzeugen. Da meist das Gegenteil der Fall ist, wird er immer verbitterter.

Die Lösung: Halten Sie den Besserwisser an der kurzen Leine. Bringen Sie ihm gegenüber häufig zur Sprache, dass Sie von ihm die Erreichung – möglichst hochgesteckter – Ziele erwarten. Erfüllt er diese nicht, sollten Sie ihn nach den Gründen fragen. Vermeiden Sie dabei Demütigungen, die nachhaltig frustrieren.

Schwieriger Mitarbeiter Nr. 3: Der „Egozentriker“

Der Egozentriker kreist um sich selbst und hält dies für die natürlichste Sache der Welt. Er spricht vor allem über sich. Wenn er sich mit anderen Menschen beschäftigt, dann geht es ausschließlich darum, wie diese ihm nützen und zuarbeiten können.

Das Problem: Er kann nicht einsehen, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als seine persönlichen Präferenzen. Dass Kollegen und Chefs den Umgang mit ihm als unangenehm empfinden, merkt er nicht einmal.

Die Lösung: Da Egozentriker sich fast nie in ein Team einbinden lassen, sollten Sie Ihrem Mitarbeiter einen eigenständigen Arbeitsbereich geben, in dem er möglichst wenig mit Kollegen zusammenarbeiten muss. Mit strengen Vorgaben und Kontrollen erzwingen Sie den notwendigen Respekt für Ihre Anweisungen.

Schwieriger Mitarbeiter Nr. 4: Der „Nörgler“

Niemals sieht ein Nörgler etwas positiv, an nichts lässt er auch nur ein gutes Haar. Selbst wenn Sie ihn loben, wird er sich gegen die positive Einschätzung seiner Leistung wehren: „Ja, gut, aber das war nur, weil ich zufällig gleich die richtige Registriernummer gefunden sonst Tage dauern können.“

Das Problem: Im Grunde sucht der Nörgler Sympathie bei seinesgleichen. Gemeinsam macht es noch mehr Spaß, Negatives zu entdecken. Nicht selten ist aber auch Faulheit ein Motiv von Nörglern. Bei jeder Aufgabe wissen sie schon im Voraus, warum das nicht klappen kann, und haben dann schon eine gute Ausrede parat, wenn sie keine guten Ergebnisse bringen.

Die Lösung: Führen Sie Nörgler möglichst eng, aber geben Sie nur durchschnittliche Leistungsziele vor. Zeigen Sie sich enttäuscht, wenn die Leistung nicht gebracht wurde. Akzeptieren Sie keine Ausreden, sondern bringen Sie immer wieder schlechte Ergebnisse zur Sprache. Früher oder später wird der Nörgler seine Energie in die Erreichung von Leistungszielen stecken statt wie bisher in das Erfinden von Ausreden.

Schwieriger Mitarbeiter Nr. 5: Der „Gescheiterte“

Gescheiterte äußern sich häufig über vergangene schöne Zeiten, die leider der tristen Gegenwart weichen mussten. Warum der Gescheiterte seine Situation so negativ beurteilt, lässt sich oft nicht nachvollziehen.

Das Problem: Er hatte auf Karriere, Einfluss und Kompetenzen gehofft. Stattdessen ist er „nur“ Mitarbeiter geblieben. Aus diesem Denken heraus wird das Unternehmen insgesamt als ungerecht empfunden. Die Arbeit erledigt er meist eher teilnahmslos und ohne Engagement. Selbstkritik zu üben oder die Fehler auch bei sich selbst zu suchen liegt ihm fern.

Die Lösung: Mit viel Anerkennung weichen Sie die Erstarrung des Gescheiterten auf. Setzen Sie erreichbare Ziele und loben Sie nach Möglichkeit die Arbeitsergebnisse. Sprechen Sie ihn auf seine Erfahrungen an und versuchen Sie, ihm entsprechende Aufgaben zu geben. Wenn sich seine Stimmung etwas aufgehellt hat, können Sie ihm auch Auszubildende und Praktikanten anvertrauen, an die er sein Wissen weitergeben kann.

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