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Gehaltsverhandlung: So führen Sie das Gehaltsgespräch

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Von Karin Intveen,

Auf der einen Seite gehört es dazu und auf der anderen Seite scheuen es viele wie der Teufel das Weihwasser: das alljährliche Gehaltsgespräch. Man weiß zwar, dass man ein Recht auf die Gehaltserhöhung hat und sie sich auch wirklich verdient hat. Aber trotzdem ist so ein Gespräch blanker Stress.

Denn es geht hier nicht nur ums Geld. Es geht um viel, viel mehr. Um das Gefühl, gesehen und (an-)erkannt zu werden. Um den eigenen (Selbst-)Wert. Und auch um das Vertrauen in sich selbst, all das durchsetzen zu können. Und das sind gerade für Frauen nicht wirklich die Königsdisziplinen im Geschäftsleben.

Zum Glück habe ich einen Trick für Sie, der Ihnen unauffällig hilft, Ihre Nerven im Griff zu behalten. Denn durch all den Stress büßt man viel von seiner sonstigen Souveränität und Spontanität ein. Und beides brauchen Sie, um hier überzeugen zu können.

Der Trick ist einfach und wirkungsvoll – und unauffällig. Denn es wäre wenig hilfreich, wenn Ihr Chef Sie leicht irritiert fragen würden, was Sie denn da gerade machen. Wackeln Sie mit den Zehen! Mehr nicht. Je kraftvoller Sie mit Ihren Zehen versuchen „in den Boden“ zu greifen, umso besser. Warum das so gut funktioniert? Wenn wir uns sehr konzentrieren und dann auch noch Stress dazukommt, bestehen wir gefühlt nur noch aus unserem Kopf. Hier aktiv und bewusst die Füße mit in den Fokus zu holen „verteilt“ den Stress – und Sie können wieder klarer denken. Mehr solcher Tipps bekommen Sie übrigens in meinem Anti-Stress-Letter. Nur so am Rande erwähnt. ;-)

So führen Sie das Gehaltsgespräch

  • Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus. Steigen Sie mit einem allgemeinen Rückblick auf Ihre Arbeit ein und spannen Sie dann einen Bogen zu Ihren Zielen und Ihrer Perspektive im Unternehmen.
  • Sprechen Sie konkrete Erfolge in der Vergangenheit an. Greifen Sie jetzt auf Ihre Stichpunkte zurück und belegen Sie Ihre einzelnen Erfolge mit den vorher gesammelten Zahlen und Fakten.
  • Legen Sie anschließend die Karten auf den Tisch und nennen Sie Ihre Forderung klar, direkt und ohne Umschweife. Bringen Sie dabei eine konkrete Zahl ins Spiel und vermeiden Sie den Konjunktiv.
  • Lassen Sie sich nicht gleich ins Bockshorn jagen. Bleiben Sie hartnäckig, auch wenn Ihr Chef Ihren Forderungen nicht sofort zustimmt. Idealerweise haben Sie jetzt noch einen Trumpf im Ärmel, den Sie bei Ihrer Auflistung zu Beginn noch nicht genannt haben. Was so ein Trumpf sein könnte, lesen Sie hier ...
  • Halten Sie sich Optionen offen. Denken Sie schon vor dem Gespräch darüber nach, wie Sie sich verhalten wollen, wenn Ihr Chef die Gehaltserhöhung ablehnt. Nennen Sie dann als Alternative andere geldwerte Vorteile, die Sie anstelle einer Gehaltserhöhung begrüßen würden. Bleibt Ihr Chef hart, zeigen Sie auf keinen Fall Ärger oder Wut, sondern bleiben Sie souverän und gefasst. Ihrer Enttäuschung dürfen Sie aber durchaus Ausdruck geben.
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