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Alles eine Frage der Einstellung: Gelassenheit kann jeder lernen!

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Gelassenheit kann jeder!
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Wie schafft man es, gelassen zu bleiben? Die folgenden Strategien werden Ihnen helfen, den kleinen und großen Herausforderungen des Alltags gelassener zu begegnen.

Gelassenheit ist die ganz bewusste Entscheidung, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen, die Dinge mit einer gehörigen Portion Optimismus und Zuversicht anzugehen und sich nicht allzu leicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Wie schafft man es, gelassen zu bleiben? Die folgenden Strategien werden Ihnen helfen, den kleinen und großen Herausforderungen des Alltags ab sofort gelassener zu begegnen.

1. Alles ist relativ

Gelassene Menschen wissen, dass es nicht die Dinge an sich sind, die Stress und Ärger verursachen, sondern unsere Einstellung dazu. Es liegt also ganz an uns, wie wir mit unliebsamen Situationen umgehen. Fragen Sie sich immer:

  • Wie wichtig ist das, was gerade geschieht, was mich so aus der Fassung bringt, eigentlich wirklich?
  • Wie wichtig ist der Stau, der verspätete Flieger oder der Lärm im Treppenhaus?

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Sie werden sehen: Alles ist relativ – meist relativ unwichtig!

2. Abstand halten

Wer gelassen an die Dinge herangeht, ist gerade in hektischen und schwierigen Situationen ganz klar im Vorteil. Gelassene Menschen lassen sich nicht so schnell unter Druck setzen oder zu vorschnellen Entschlüssen verleiten. Also: Bewahren Sie, gerade dann, wenn Hektik ausbricht, Ruhe.

Ein gutes Hilfsmittel: Versuchen Sie, auf Distanz zu gehen und die Situation so zu analysieren, als ob Sie gar nicht daran beteiligt wären. Versetzen Sie sich in die Lage eines distanzierten Beobachters. Und überlegen Sie, was Sie einer anderen Person in Ihrer Lage raten würden. Oder: Stellen Sie sich vor, Sie würden sich selbst auf einer Theaterbühne beobachten. Wäre die Meinungsverschiedenheit mit dem Vorgesetzten oder der Streit mit Ihrem Partner dann immer noch so dramatisch?

Viele Dinge verlieren durch Abstand ihre Bedeutung, und alles ist nur noch halb so schlimm.

3. Fragen gegen Stress

Wann immer Sie merken, dass Sie gerade im Begriff sind, Ihre innerliche Ruhe zu verlieren, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Was genau verursacht mir momentan Stress?
  • Was könnte im schlimmsten Fall passieren?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es zum Worst Case kommt?
  • Was kann ich tun, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen?

Halten Sie diese 4 Anti-Stress-Fragen immer griffbereit. So gewinnen Sie Abstand und können Ihre Probleme nicht nur mit dem Gefühl, sondern auch mit dem Verstand betrachten. So finden Sie schneller und bessere Lösungen. Und: Selbst wenn Sie feststellen, dass Sie im Moment keine Möglichkeit haben, die Situation zu beeinflussen, nehmen Sie sich damit den Druck und können in Ruhe abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.

4. In die Zukunft blicken

Stress lebt vom Augenblick. Er füllt uns völlig aus, beherrscht alles. Daher ist es ganz wichtig, dass wir unsere Panik bewusst unterbrechen. Ein Blick in die Zukunft ist hier oft sehr hilfreich. Fragen Sie sich: Ist das, was mir momentan so viel Aufregung und Kopfzerbrechen bereitet, in 1 Jahr immer noch wichtig für mich? Und wie sieht es in 5 oder 10 Jahren aus?

Vieles verliert seinen Schrecken, wenn wir feststellen, dass es für unsere Zukunft eigentlich bedeutungslos ist. Und manches, das wie eine Katastrophe erscheint, erweist sich im Nachhinein vielleicht als ein echter Glücksfall. Denn: Wer kann heute sagen, was morgen letztlich dann doch gut ist?

5. Von anderen lernen

Sicher haben Sie jemanden in Ihrer Umgebung, der ein richtiger Fels in der Brandung ist und Ruhe, Souveränität und Selbstbestimmtheit ausstrahlt. Nehmen Sie sich diese Person als Vorbild! Überlegen Sie: Wie würde diese Person in dieser Situation reagieren?

Alles eine Frage der Einstellung!

„Nichts wird Ihr Leben so sehr vereinfachen wie die Beschränkung auf die Angelegenheiten, die Sie selbst ändern können“, sagt der Psychologe Jack Dawson. Tatsache ist: Stress und mangelnde Gelassenheit gehen immer einher mit dem Gefühl von Ohnmacht, dem Gefühl, etwas nicht im Griff zu haben. Also: Verschwenden Sie Ihre Energie nicht an das, was ohnehin nicht zu ändern ist, sondern wenden Sie sich lieber den Dingen zu, die Sie in Ihrem Sinne beinflussen können.

Gelassen wird man leider nicht von heute auf morgen. Es wird immer wieder Situationen im Leben geben, auf die man alles andere als gelassen reagiert. Aber man kann versuchen, Schritt für Schritt ein wenig gelassener zu werden. Ganz wichtig dabei ist, sich immer wieder selbst daran zu erinnern, gelassen zu denken und gelassen zu handeln. Dabei geht es weniger darum, was Ihnen im Leben geschieht; viel wichtiger ist, was Sie daraus machen. Sie haben immer die Option, etwas zu ändern – selbst wenn es manchmal nur die eigene Einstellung zu den Dingen ist!

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