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Dauerhafte Motivation können Sie als Führungskraft bei Mitarbeitern nur erreichen, wenn Sie auf jede Mitarbeiterpersönlichkeit individuell eingehen....

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Arbeitgeber-Mitarbeiterzuwendungen – Mit Gesundheitszuwendungen punkten

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Urheber: Jeanette Dietl | Fotolia

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Lange war der Firmenwagen das beliebteste Statussymbol bei deutschen Arbeitnehmern. Diese Zeiten sind aber vorbei. Weit vorne bei der modernen Mitarbeitermotivation liegt mittlerweile der betriebliche Gesundheitsschutz. Fast jeder zweite Arbeitnehmer hält diesen für wichtiger als einen Firmenwagen. Zwei Drittel der Angestellten wünschen sich eine solche Vorsorgeleistung mehr als ein Smartphone.

Das ergab eine Umfrage der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK) unter 1.000 deutschen Arbeitnehmern. Ein Grund dafür ist, dass die gesetzlichen Gesundheitsleistungen seit der Gesundheitsreform stark abgenommen haben. Private Vorsorge wird deshalb immer wichtiger. Unternehmen haben die Chance, dieses Defizit der gesetzlichen Krankenkassen als Vorteil zu nutzen: Betriebliche Zusatzleistungen wie Zahnzusatzversicherungen steigern die Attraktivität eines Arbeitgebers und helfen dabei, die Mitarbeiterbindung zu erhöhen.

Extraleistungen stärken die Mitarbeiterbindung – aber der Firmenwagen ist out

Wie wir Ihnen im Artikel „5 Tipps für mehr Mitarbeiterbindung“ bereits erläutert haben, ist nicht „die Gehaltshöhe der klassische Motivationskiller, sondern mangelnde Anerkennung durch die direkten Vorgesetzten“. Im Umkehrschluss heißt das: Mit gezielten Mitarbeiterzuwendungen können Sie als Arbeitgeber bei Ihren Angestellten punkten. Nicht zwangsläufig muss es ein BMW 5er, ein Smartphone oder eine finanzielle Zulage sein. Wie wir bereits berichteten, stärken bestimmte Extraleistungen des Arbeitgebers die Mitarbeiterbindung mehr als andere. Dazu gehören zum Beispiel Leistungen, die die folgenden Bereiche betreffen:

  • Work-Life-Balance
  • Gesundheit
  • Familie
  • grüne Interessen

Gerade das Thema Gesundheit spielt für immer mehr Arbeitnehmer eine wichtige Rolle. Der Grund: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt viele Leistungen nicht mehr, weshalb immer mehr Verbraucher private Zusatzversicherungen abschließen – und diese sind bekanntlich teuer.

Die eigene Gesundheit ist wichtiger als materieller Luxus

Die Anzahl der Menschen, die ihre eigene Gesundheit wichtiger finden als materielle Annehmlichkeiten, steigt zunehmend. Das liegt vor allem an der lückenhaften Gesundheitsversorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen und zum anderen an den Beiträgen der privaten Versicherungen, die für viele Arbeitnehmer kaum erschwinglich sind. Ein gesundheitliches Rundum-Sorglos-Paket ist in der heutigen Zeit daher ebenso ein Luxusgut wie der Firmenwagen früher. Viele Arbeitnehmer wünschen sich daher, dass der Chef gesundheitliche Extraleistung wie Sehhilfen, Krankenhaustagegeld oder die Zahnzusatzversicherung übernimmt.

Für viele Arbeitnehmer ist eine Zahnzusatzversicherung interessant

Insbesondere die Zahnzusatzversicherung spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sie ist tatsächlich aus vielerlei Gründen sinnvoll. Bei kieferorthopädischen Behandlungen oder Zahnersatz liegt der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkassen nur noch bei 50 bis 60 Prozent. Den Rest der Zahnarztrechnung müssen Versicherte selbst bezahlen. Auch bei den allgemeinen zahnärztlichen Leistungen gibt es starke Einbußen. Nur der sogenannte Grundschutz gehört noch zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Er umfasst lediglich:

  • das Entfernen von Karies
  • das Füllen von Löchern mit Amalgam in Seitenzahnbereich und Komposit im Frontzahnbereich (Quelle: verbraucherzentrale.de)
  • das Ziehen von Zähnen und den Ersatz durch die günstigste Versorgungsform
  • Wurzelkanalbehandlungen mit der preiswertesten Durchführungsmethode

„Spätestens, wenn die Zähne überkront werden müssen oder ein Zahnersatz benötigt wird, können die Kostenbeträge schnell in fünfstellige Höhen schnellen. Die Kassenleistungen sehen im Höchstfall einen Zuschuss von 65% vor, sodass der Patient den Differenzbetrag selbst übernehmen muss“, betont Lars Weiland, Geschäftsführer der Vorsorgedienst Deutschland GmbH und Betreiber des Internetportals zahnzusatzversicherungen-vergleich.com. Im April 2016 führte zahnzusatzversicherungen-vergleich.com in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut promio.net eine repräsentative Umfrage zum Thema Zahnzusatzversicherungen unter 1.029 Personen durch. Fast 24 Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie bisher noch keine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben, dies aber im folgenden halben Jahr planen. Rund 39 Prozent der Befragten, die (noch) keine Zahnzusatzversicherung hatten, nannten als Grund, dass sie sich die zusätzlichen Kosten nicht leisten können. Genau an dieser Stelle kommen Sie als Arbeitgeber ins Spiel: Sie können bei Ihren Mitarbeitern punkten, indem Sie diese Extrakosten übernehmen.

Arbeitgeber profitieren durch Steuerersparnis und zeigen soziales Engagement

Für Arbeitgeber ist es verlockend, die Zahnzusatzversicherung ihrer Angestellten zu finanzieren. Schon vor sechs Jahren, im Frühjahr 2011, entschied der Bundesfinanzhof, dass Ausgaben von bis zu 44 Euro monatlich pro Mitarbeiter für einen betrieblichen Gesundheitsschutz steuer- und sozialabgabenfrei sind. Unternehmen haben demnach die Möglichkeit, die Versicherungsbeiträge für ihre Angestellten als Betriebsausgaben geltend zu machen. Darüber hinaus können Sie Ihre Mitarbeiter besser an Ihr Unternehmen binden und für mehr Motivation sorgen, wenn Sie eine betriebliche Krankenversicherung inklusive Zahnzusatzversicherung anbieten. Sie zeigen, dass Sie sich Ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und erhalten dadurch ein besseres Image.

Die Zahnzusatzversicherung bietet Arbeitgebern im Rahmen einer betrieblichen Krankenversicherung weitere Vorteile. Sie ist vor allem schneller erlebbar als andere betriebliche Krankenzusatzversicherungen. Eine Versicherungsleistung für die Zähne wird vergleichsweise schnell benötigt. Meist dauert es nicht lang, bis einige Mitarbeiter aus dem Unternehmen eine teure Zahnbehandlung über sich ergehen lassen müssen und deshalb die Leistungen der Zahnzusatzversicherung in Anspruch nehmen. Wenn sie dank der Zusatzversicherung bei der Zahnbehandlung viel Geld sparen konnten, spricht sich das schnell innerhalb der Firma herum. Die Arbeitnehmer wissen dann den Mehraufwand zu schätzen, den der Arbeitgeber für die Finanzierung der Zahnzusatzversicherung in Kauf nimmt.

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