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Die Sedona-Methode: So lassen Sie Ihre schlechten Gefühle schnellstmöglich los

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Schlechte Gefühle loslassen
© Peggy Blume - Fotolia.com

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Gefühle unterdrücken: Auf Befehl klappt das leider selten, bisweilen tritt sogar das Gegenteil ein: Je mehr Sie sich zu etwas zwingen, desto weniger funktioniert es. Abhilfe verschafft hier die Sedona-Methode.

Gefühle unterdrücken: Auf Befehl klappt das leider selten, bisweilen tritt sogar das Gegenteil ein: Je mehr Sie sich zu etwas zwingen, desto weniger funktioniert es. Abhilfe verschafft hier die Sedona-Methode, die der amerikanische Wissenschaftler Lester Levenson in den 1970er Jahren zur Selbstheilung entwickelt hat. Sein Schüler, der Trainer Hale Dwoskin, hat ihr das Buch „Die Sedona-Methode“ gewidmet. Ziel der Mediationstechnik ist es, Belastendes so weit zu verstehen, dass Sie es „freiwillig“ loslassen können.

 

 

Die Technik basiert auf vier Fragen, mittels derer Sie in sich gehen, Ihre Gefühle ohne Druck erforschen und das Ganze von einer höheren Warte aus betrachten. Der Nutzen: Sie merken schon während des Vorgangs, wie der Ärger zu verblassen beginnt. Probieren Sie es anhand eines aktuellen Frustgefühls doch einmal aus. Beantworten Sie sich die folgenden Fragen ehrlich, spontan, schnell und in der vorgegebenen Reihenfolge:

  • Können Sie das Frustgefühl in diesem Augenblick akzeptieren? Vielleicht erkennen Sie, dass es sich bei dem bislang nur abstrakt wahrgenommenen Frust um ein körperliches Gefühl handelt („verspannter Nacken“, „Kloß im Hals“, „Magendrücken“), das Sie nun, da greifbar, eher ertragen können. Oder Sie stellen fest: „Ja, denn eigentlich bleibt mir gar nichts anderes übrig.“ Achtung: Setzen Sie sich auf keinen Fall unter Druck („Was wäre jetzt wohl die richtige/vernünftigste Antwort?“)! Sollte Ihr erster Impuls einem klaren „Nein, ich kann es nicht akzeptieren“ entsprechen, ist auch das in Ordnung.
  • Würden Sie das Gefühl für diesen einen Augenblick loslassen? Wichtig: Diese Frage beinhaltet keine Aufforderung zum sofortigen Loslassen. Sie ist rein theoretischer Natur und bezweckt, Ihre unterbewussten Ressourcen anzuzapfen – denn in der Theorie können wir uns dank des fehlenden Zwangs Dinge viel leichter vorstellen. Hier ist ebenfalls einzig Ihr ehrliches Ja oder Nein gefragt. Sie können die Frage auch ergänzen: „Möchte ich an meinem Ärger festhalten oder mich lieber von ihm befreien?“
  • Können Sie sich vorstellen, das Gefühl tatsächlich loszulassen? Sollten Sie die vorherigen Fragen mit Ja beantwortet haben, haben Sie bereits bewusst/unbewusst begonnen, das negative Gefühl durch ein positives zu ersetzen. Das wird Sie vermutlich zu einem weiteren Ja motivieren. Sollten Sie stets Nein gesagt haben, kommen Sie jetzt vielleicht zu dem überraschenden Ergebnis: „Wenn ich könnte/Wenn man mich ließe, würde ich das Gefühl schon ganz gerne abstellen.“ Wenn nicht, stehen Sie zu Ihrem Nein.
  • Wann würden Sie das Gefühl loslassen? Jetzt überschreiten Sie die Schwelle von der Theorie zur Praxis. Das heißt, es bildet sich bei Ihnen allmählich eine konkrete Vorstellung davon, wie es sein könnte, wenn Sie das negative Gefühl losgelassen haben. Denkbar sind die unterschiedlichsten Antworten von „nie“ über „sofort“ bis „in zwei Tagen“.

So simpel, wie sich die Methode anhört, so effektiv ist sie. Nicht selten führt sie schon beim ersten oder zweiten Versuch zum Erfolg. Wie sieht es bei Ihnen aus? Spüren Sie bereits eine gewisse Erleichterung? Oder haben Sie zumindest das Gefühl, dass die Lage nicht mehr so ganz aussichtslos ist?

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