Gratis-Download

Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

Jetzt downloaden

Gut fürs Arbeitsklima: Motivierte Mitarbeiter

0 Beurteilungen
Motivierte Mitarbeiter verbessern das Arbeitsklima
© LUCKAS Kommunikation - Fotolia.com

Erstellt:

Motivierte Mitarbeiter sind nicht nur zielorientierter und produktiver, sondern auch umgänglicher und flexibler: Bei ihnen steht der Erfolg des Projekts im Vordergrund. Wie aber funktioniert Motivation? Dazu 3 Tatsachen in diesem Beitrag.

Motivierte Mitarbeiter sind nicht nur zielorientierter und produktiver, sondern auch umgänglicher und flexibler: Bei ihnen steht der Erfolg des Projekts im Vordergrund. Wie aber funktioniert Motivation? Wie können Sie als Führungskraft sie erzeugen? Dazu 3 Tatsachen:

1. Es ist nicht möglich, andere Menschen dazu zu motivieren, irgendetwas zu tun.

Motivation entsteht in den Köpfen und Herzen der Betroffenen – und allein dort. Warum und wann sie entsteht, lässt sich nicht pauschal sagen.

2. Sie können jedoch ein Umfeld schaffen, in dem Ihre Mitarbeiter sich selbst  motivieren können.

Wie dieses Umfeld genau aussieht, hängt zu 100 % von dem jeweiligen Mitarbeiter ab. Am nächsten liegend ist wohl der Motivator „Geld“. Aber schon hier gilt es zu trennen: Während den einen eine mögliche Gehaltserhöhung anspornt (als Ziel), läuft der andere erst dann zur Höchstform auf, wenn die Gehaltserhöhung besiegelt ist (Selbstbestätigung, Dankbarkeit etc.). Und  häufig ist es eben auch nicht das Geld. Viel wirksamer mag einer der folgenden Motivatoren sein:

  • mehr Macht (z. B. durch einen erweiterten Aufgabenbereich oder mehr Mitarbeiterverantwortung)
  • mehr Spezialisierung (z. B. durch einen verkleinerten Aufgabenbereich mit mehr Eigenverantwortung)
  • mehr Anerkennung von Ihnen als Führungskraft (z. B. durch regelmäßige Gespräche unter 4 Augen)
  • Statussymbole (größeres Büro, größerer Schreibtisch, eigene Sekretärin)
  • mehr Freizeit (und also weniger Arbeitszeit) oder die Möglichkeit, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten die stärkere Einbindung in Unternehmensfragen (also: mehr Information über Unternehmensziele)

Und hier beginnt eine Ihrer wichtigsten Führungsaufgaben: Sie müssen – bei jedem Mitarbeiter – herausfinden, wie dessen Motivator aussieht.

 

3. Wenn Sie geduldig zuhören, werden Ihre Mitarbeiter Ihnen sagen, was sie motiviert.

Alle Menschen mögen es, wenn man ihnen zuhört. So lautet auch ein grundlegendes Führungs-Motto: „Führen heißt Zeit haben.“ Sie werden  feststellen: Wenn Sie bereit sind, Ihren Mitarbeitern zuzuhören, werden sie Ihnen erzählen, was für sie wichtig ist und was sie motiviert. Aber allein Ihre Aufgabe ist es, entsprechende Gelegenheiten dafür zu schaffen.

Führen Sie regelmäßige Mitarbeitergespräche. Nehmen Sie sich Zeit dafür, und zeigen Sie das auch: Bieten Sie Ihrem Mitarbeiter einen bequemen Stuhl an, lehnen Sie sich in dem Ihren zurück, sorgen Sie für Kaffee, und bitten Sie Ihre Sekretärin (in Anwesenheit des Mitarbeiters), keine Telefongespräche  durchzustellen.

Wie Sie richtig loben – und welche 5 Fehler Sie dabei vermeiden sollten

Lob ist ein außerordentlich wichtiges Instrument zur Mitarbeitermotivation.
Aber es muss richtig dosiert und ehrlich sein. Hier 5 Regeln, mit denen Sie die typischen Lob-Fallen umgehen:

  1. Maßvoll. Wenn Sie täglich alles und jeden loben, verliert das Lob auf Dauer seine Wirkung.
  2. Uneingeschränkt. Nutzen Sie das Lob nicht, um gleichzeitig eine kritische Anmerkung loszuwerden. Und vermeiden Sie den Lobzerstörer: „Sie könnten eine solche Leistung häufiger bringen.“
  3. Ehrlich. Spürt der Gelobte unterschwellig Wider willen, wirken Sie unaufrichtig, und das Lob verfehlt seine Wirkung. Das Gleiche gilt für ein Lob, das spürbar zu dick aufgetragen ist.
  4. Um seiner selbst willen. Loben Sie nicht, um von offensichtlichen Nachteilen, die die Mitarbeiter im Unternehmen haben, abzulenken (wie z. B. Überlastung oder schlechte Bezahlung). Lob als ehrliche Anerkennung und Motivation funktioniert nur in einem gesunden Unternehmensklima und ist kein Ausgleich für betriebliche Mängel.
  5. Am richtigen Ort. Manchen Menschen ist es peinlich, öffentlich gelobt zu werden, andere sind gerade darauf besonders stolz. Achten Sie darauf, öffentliches Lob für einen Mitarbeiter nicht mit Herabsetzung oder Tadel für andere zu verbinden oder unbeabsichtigt eine solche Wirkung zu erzielen.
Erfolgreiche Mitarbeiterführung

Lernen Sie die wichtigsten Führungsgeheimnisse für erfolgreiche Vorgesetzte kennen und bekommen Sie zufriedene Mitarbeiter.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
28 Beurteilungen
7 Beurteilungen
13 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Umfassend über die neuesten Entwicklungen im Personalbereich informiert

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Auf alle Personalfragen rechtssichere und sofort umsetzbare Antworten

Stark in der Region: Aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen für Personalentscheider

Das praxisnahe und kompetente Nachschlagewerk für Ihren erfolgreichen Einsatz von Excel

Sichern Sie sich jetzt Ihr gutes Recht als Arbeitgeber