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Innere Kündigung vermeiden: Motivation durch diese immateriellen Anreize funktioniert

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Urheber: UBER IMAGES | Fotolia

Von Günter Stein,

Das beste Mittel, Ihre Mitarbeiter bei der Stange zu halten und damit zugleich von einer inneren Kündigung abzuhalten, ist deren Motivation. Setzen Sie sich daher mit Ihren Führungskräften zusammen, und beraten Sie die passenden Instrumente zur Mitarbeitermotivation.

Um hier zielführend zu agieren, sollten Sie sich als Erstes Gedanken darüber machen, was Ihre Mitarbeiter von Ihnen erwarten:

Mitarbeiter sind soziale Wesen, die als Mensch anerkannt und in ihre Gruppe eingebunden sein wollen. Sie möchten sich in ihrem Job wohlfühlen. Ihre Mitarbeiter möchten an dem, was sie tun, Spaß haben und auch für ihre Leistungen anerkannt und gewürdigt werden. Arbeit ist somit auch Selbstverwirklichung, die Sie Ihren Mitarbeitern ermöglichen sollten.

Setzen Sie immaterielle Reize zu Motivation

Möchten Sie die Mitarbeitermotivation steigern, so können Sie zwischen verschiedenen Ansatzpunkten wählen, an denen die verschiedenen immateriellen und materiellen Anreize ansetzen. Hier einige Beispiele für entsprechende Impulse durch immaterielle Anreize:

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  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten, damit sie Arbeit und Familie besser in Einklang bringen können. Für viele Leistungsträger ist dies ein zentrales Element der Motivation.
  • Wenn möglich und für beide Seiten vorteilhaft, dann räumen Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der Heimarbeit ein.
  • Auch die Option, ein Sabbatical (mehrmonatiger unbezahlter Urlaub) einzulegen, kann die Mitarbeitermotivation erhöhen.
  • Bieten Sie eine in sich stimmige und transparente Karriereplanung an. Würden Sie als Vorgesetzter Mitarbeiter nach Gutdünken befördern, so würde dies als absolut demotivierend wahrgenommen.
  • Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume, die sie für ihre Arbeit benötigen.
  • Treffen Sie klare Zielvereinbarungen.
  • Vergeben Sie wohlklingende Jobbezeichnungen und Titel, welche die Bedeutung des Mitarbeiters hervorheben.
  • Vermeiden Sie tunlichst jeglichen Aktionismus. Dies wirkt unprofessionell und senkt die Mitarbeitermotivation.
  • Führen Sie regelmäßige Mitarbeitergespräche.
  • Loben Sie die Leistungen Ihrer Mitarbeiter angemessen.
  • Kritisieren Sie konstruktiv, damit Sie motivieren und nicht demotivieren.
  • Überprüfen Sie die Entscheidungswege in Ihrem Unternehmen. Sind diese nicht effizient, so wirkt dies ebenfalls demotivierend.
  • Stärken Sie das Wir-Gefühl. Denn in einem Team können Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden als in einer Konkurrenzsituation.
  • Unterstützen Sie die Ideen Ihrer Mitarbeiter.
  • Verstehen Sie sich in Ihrer Rolle als Vorgesetzter eher als Motivator und Koordinator denn als Anleiter.
  • Geben Sie Ihren Mitarbeitern das berechtigte Gefühl, in einem Team von Profis zu arbeiten.
  • Suchen Sie nach verborgenen und offenen Konflikten und lösen Sie diese. Sind Ihre Mitarbeiter mit ihrem Job zufrieden? Eine Mitarbeiterbefragung kann helfen, Schwachstellen offenzulegen und dann zu beheben.
  • Entwickeln Sie ein betriebliches Leitbild. Dieses sollte aber nicht von „oben“ verordnet, sondern von Ihnen als Arbeitgeber und Ihren Arbeitnehmern gemeinsam entwickelt werden. Nur so können sich alle Beteiligten mit dem Leitbild identifizieren.
  • Auch wenn Sie bestrebt sind, den Gewinn zu maximieren, so tragen Sie das nicht auf dem Rücken Ihrer Mitarbeiter aus. Denn die Mitarbeitermotivation sinkt enorm, wenn Ihre Arbeitnehmer sich ausgebeutet und ausgenutzt fühlen.
  • Kommunizieren Sie offen mit Ihren Mitarbeitern. Denn nur so können diese die Strategie Ihres Unternehmens oder der Abteilung begreifen und sich dann entsprechend für ihre Firma einsetzen.
  • Gibt es Faktoren außerhalb Ihres Unternehmens, die demotivierend wirken, wie etwa Belastungen in der Familie? Wenn einer Ihrer Mitarbeiter bei privaten Problemen bei ihnen als Arbeitgeber Rückhalt und Unterstützung findet, motiviert dies ungemein. 
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