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Mitarbeitermotivation

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Mythos Motivation? – Keineswegs! Motivation – erst als „Allheilmittel“ gepriesen, dann als „Manipulationsmaschinerie cleverer Rhetorik-Gurus entlarvt“? Hier eine wissenschaftlich fundierte Übersicht über die wichtigsten Begriffe und wie Sie sie am besten einsetzen.

Die 3 Basis-Motive der Mitarbeitermotivation

„Neben elementaren Bedürfnissen wie Hunger, Durst oder Atmen treiben 3 Basis-Motive den Menschen an“, erklärt Julius Kuhl, Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Universität Osnabrück, „Leistung, Macht und sozialer Anschluss“. Wir wollen etwas auf die Beine stellen, wollen herrschen und geliebt werden. Durch frühkindliche Erfahrungen sind diese 3 Motive bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Mitarbeitermotivation durch die richtigen Anreize

Wie beim Esel die Karotte – ein gängiges Bild, um Motivation prägnant darzustellen – bedarf es auch bei Menschen eines bestimmten Anreizes, um eine Handlung auszulösen. Das kann Interesse an einer Sache sein, Neugier oder Freude, Habgier, Neid oder Hass. Verlocken können auch die zu erzielende Anerkennung, Belohung, Sex oder Liebe. Da die Anreize von außen oder aus sich selbst von innen kommen, unterscheidet man 2 Motivationsarten – extrinsische und intrinsische Motivation.

 

 

 

 

Extrinsische und intrinsische Motivation

Von außen werden Mitarbeiter beispielsweise durch Anreize materieller oder hierarchischer Art (Aussicht auf eine bessere Position, mehr Gehalt, Statussymbole wie Firmenwagen, eine eigene Sekretärin) motiviert. Allerdings ist diese Form der Motivation gesteuert und nicht so stark und dauerhaft, als wenn sie vom Mitarbeiter selbst ausgeht (intrinsische Motivation), seiner Freude an der Aufgabe, von der Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen.

Tipp: Vergessen Sie trotz aller Herausforderung nicht, dass Motivation nur in einem Wechselspiel von An- und Entspannung zu Stande kommt. Das heißt, feiern Sie Erfolge und gönnen Sie Ihren Mitarbeitern auch die nötigen Kreativ-Pausen und Spielräume.

5 Tipps für Ihre Mitarbeitermotivation in der Praxis

1. Erfolgreiche Mitarbeitermotivation erkennt Bedürfnisse

Ein unbefriedigtes Bedürfnis lässt den Menschen Mangel empfinden. Dies fängt bei den Grundbedürfnissen wie Hunger, Durst oder Wärme an und hört bei höher stehenden Zielen, wie beispielsweise dem Bedürfnis nach Sicherheit, Nähe, sozialer Anerkennung auf. Analysieren Sie die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Denn ist ein Mitarbeiter eher leistungs- statt machtmotiviert, fehlt ihm in den Augen der modernen Motivationsforschung nach seinem Aufstieg in eine Leitungs-Position die intrinsische Motivation, da er sich dort mehr strategischen Aufgaben widmen muss. Er wird sich nach seinem früheren Job als Team-Mitglied zurücksehnen.

2. Vergeben Sie sinnvolle Aufgaben und Ziele

Erarbeiten Sie zusammen mit Ihrem Mitarbeiter eine Perspektive und sinnvolle, realistische Ziele. Angestrebte Ziele und Aufgaben müssen Sinn ergeben, realistisch und anspruchsvoll sein.

3. Langweile verhindert echte Mitarbeitermotivation

Die Aufgaben, die Ihre Mitarbeiter anspornen, sind jene, die sie fordern. Beispielsweise weil es im Team jemanden gibt, der ähnlich gut ist wie der Mitarbeiter und das gleiche Aufgabengebiet bedient. Hier können Sie ihn über die Konkurrenz oder über eine Herausforderung anstacheln. Allerdings muss der Mitarbeiter dies mit seinen Fähigkeiten auch bewältigen können, andernfalls löst es Frustration aus.

4. Vermeiden Sie Demotivation

Demotivierend auf die Arbeitsleistung Ihres Mitarbeiters wirken private und berufliche Hindernisse wie

  • familiäre Verpflichtungen und Probleme,
  • negative Erfahrungen in der Vergangenheit,
  • schlechter psychischer wie gesundheitlicher Zustand,
  • Probleme mit Kollegen.

Bemühen Sie sich, demotivierende Anreize so weit wie möglich abzubauen. Die Wirkungen persönlicher Probleme, wie etwa eine schwere Krankheit in der Familie eines Mitarbeiters, können Sie kaum beeinflussen, selbst dann nicht, wenn Ihnen die Probleme bekannt sind. In einer solchen Situation demotivieren Sie Ihren Mitarbeiter, wenn Sie zu hohe Anforderungen stellen und kein Vertrauen zeigen, dass es sich um ein vorübergehendes Problem handelt.

5. Richtige Rahmenbedingungen für Ihre Mitarbeitermotivation

Um das Leistungsverhalten Ihrer Mitarbeiter anzuregen, ist es entscheidend, dass das Zusammenspiel von Mitarbeiter und Unternehmen passt. Überlegen Sie, wie Sie die Arbeit so organisieren können, dass sie Spaß macht und produktiv ist. Versuchen Sie,Antworten auf folgende Fragen zu finden und diese umzusetzen: Wie ist ein Unternehmen zu formen, in das Sie morgens gerne gehen? Welches Arbeitsklima energetisiert Sie? Wie und unter welchen Umständen sind Sie begeistert bei der Sache? Hilfreich ist auch eine Mitarbeiterbefragung.

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