Gratis-Download

Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

Jetzt downloaden

Selbstmotivation: Wie Sie Arbeiten, die Sie ungern erledigen, motiviert anpacken

0 Beurteilungen
Selbstmotivation: So packen Sie's an!
© MP2 - Fotolia.com

Erstellt:

Manche Arbeiten fallen uns leicht, andere dagegen erfordern viel Überwindung. Was Sie tun können, um auch Letztere motiviert anzugehen, lesen Sie hier.

Selbstmotivation: Wie an der Motivationsschraube drehen?

Sie kennen das: Manches von dem, was Sie täglich privat und beruflich tun, macht Ihnen Spaß und anderes nicht. Genauer gesagt: Arbeiten, auf die Sie sich freuen, gehen Ihnen in der Regel leicht und mit guten Ergebnissen von der Hand – während Sie Tätigkeiten, zu denen Sie nicht motiviert sind, öfter mal vor sich herschieben, um sie dann am Ende lustlos zu erledigen. Es fehlt ein innerer Beweggrund, und nur der Druck „Ich muss“ lässt Sie irgendwann aktiv werden. Zudem kostet es zusätzlich Energie, sich selbst zu überreden und aufzuraffen.

Die Frage ist nun: Wie können Sie den Motivationsturbo auch bei weniger bevorzugten Aufgaben aktivieren? Im Folgenden haben wir für Sie Techniken und Tipps zusammengestellt, die Sie dabei unterstützen werden, einfacher und gezielter an der Motivationsschraube zu drehen.

 

Ungeliebte Aufgaben neu bewerten: Finden Sie die positiven Seiten

Wie stark die eigene Bewertung das Befinden beeinflusst, kennen Sie aus dem berühmten Beispiel mit dem Glas: Ist es noch halb voll oder schon halb leer?

Da Sie den meisten Arbeiten, die Sie ungern erledigen, nicht wirklich aus dem Weg gehen können, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, etwas an Ihrer Einstellung und Motivation zu ändern. Genau genommen handelt es sich bei der Selbstmotivation um kleine Tricks, mit denen Sie Ihre persönliche Einstellung zur Arbeit überlisten. Ziel ist es dabei, negative Gedanken und Gefühle auszublenden und stattdessen positive Aspekte zu finden und diese in den gedanklichen Vordergrund zu holen.

Das ist gar nicht so schwierig – denn in jedem Tun, das nicht völlig überflüssig ist, befinden sich positive Ziele. Entdecken Sie diese Aspekte, die bei ungeliebten Arbeiten von eingeübten negativen Empfindungen verdeckt werden. Ob es sich dabei um materielle Motivatoren handelt (wie beispielsweise Geld), immaterielle (Anerkennung, Zufriedenheit, mehr Freizeit) oder eine Mischung aus beiden Arten, entscheiden Sie je nach Mentalität.

Mit dem Stellenwert steigt auch Ihre Motivation

Auch hat Motivation etwas mit dem tatsächlichen oder „gefühlten“ Stellenwert einer Arbeit zu tun. Stellen Sie deshalb immer die Sinnfrage: Für was und wen ist die Arbeit wichtig?

Wenn der Sinn nicht „auf der Hand“ liegt, hilft folgender gedanklicher Trick: Malen Sie sich einfach die Folgen aus, wenn eine Arbeit nicht, zu spät oder schlecht erledigt wird – spätestens daran wird in der Regel erkennbar, dass auch der Wert einer „unscheinbaren“ Arbeit viel höher erscheint (halb volles Glas) als auf den ersten Blick (halb leeres Glas).

Motivationsgründe: Sammeln Sie Argumente

Überlegen Sie einmal, was Sie motiviert und demotiviert. In welchen der folgenden Beispiele (bitte noch persönlich ergänzen) finden Sie sich wieder?

Gründe, motiviert zu sein:

  • Mir macht die Arbeit einfach Spaß.
  • Ich kann zeigen, was ich draufhabe.
  • Ich bleibe geistig in Bewegung; ich erfahre Interessantes und lerne ständig etwas hinzu.
  • Ich bekomme Anerkennung für meine Arbeit.
  • Ich freue mich immer auf die Zufriedenheit, die eine erledigte Arbeit mir bringt.
  • Ich bekomme gutes Geld für meine Arbeit.
  • _____________________________
  • _____________________________
  • _____________________________

Gründe, nicht motiviert zu sein:

  • Die Tätigkeit ist langweilig.
  • Die Arbeitsbedingungen oder das Arbeitsklima sind schlecht.
  • Die Arbeit stellt für mich keine Herausforderung dar – ich fühle mich unterfordert.
  • Die Aufgabe ist nach meiner Ansicht überflüssig.
  • Die Aufgabe überfordert mich inhaltlich und/oder zeitlich.
  • Ich bin überlastet – so zugedeckt mit Aufgaben und Terminen, dass eigentlich gar nichts mehr Spaß macht.
  • Die Arbeit ist viel zu schlecht bezahlt.
  • _____________________________
  • _____________________________
  • _____________________________

Die Motivatoren stärken – und gleichzeitig die Demotivatoren abbauen

Um ungeliebte Arbeiten positiver anzugehen, müssen Sie also Ihre Motivierungsgründe kennen und mental so verstärken, dass sie die Oberhand über Ihre demotivierenden Gedanken bekommen.

Versuchen Sie aber auch, die Ursachen für fehlende Motivation zu verringern oder ganz abzustellen. Diese können nicht nur in der eigentlichen Arbeit und ihren Zielen stecken. Oft genug ist auch das Umfeld schuld. Versuchen Sie, schlechte Voraussetzungen zu verbessern.

Beispiele für Demotivatoren:

  • Sie machen bestimmte Arbeiten am PC nicht gern. Bei genauem Hinterfragen stellen Sie jedoch fest, dass das nicht an der Arbeit selbst liegt, sondern daran, dass Sie mit dem verwendeten Programm nicht geübt genug sind. Einen solchen Demotivator können Sie gezielt abstellen (durch Schulung, Übung).
  • Arbeiten, die mühsam sind, weil Ihnen dabei immer wieder Erfahrungen und Kenntnisse fehlen (die Sie jedoch erwerben könnten, wenn Sie wollten).
  • Arbeiten, die Ihnen Spaß machen könnten, wenn nicht die dazu benötigte Ausstattung unvollständig oder in schlechtem Zustand wäre.

Solche demotivierenden Missstände können Sie abstellen!

Tipps & Tricks zur Selbstmotivation

Freude beim Abhaken
Arbeiten Sie mit Aufgabenlisten zum Abhaken. Das Visualisieren erledigter Aufgaben verschafft Ihnen nicht nur Zufriedenheit, sondern auch Motivation für die nächsten Arbeiten.
Machbare Schritte
Zerlegen Sie Aufgaben in Teilschritte und freuen Sie sich über den zurückgelegten Weg auf dem Weg zum Ziel.
Zielgerichtet
Halten Sie sich immer klar vor Augen, welches übergeordnete Ziel mit einer Arbeit verbunden ist: Wo wollen Sie ankommen? Mit diesem Fokus werden Sie automatisch schneller und effizienter vorgehen.

Nutzenorientiert
Betrachten Sie Arbeiten unter dem Nutzeffekt: Was bringt es (Ihnen/der Abteilung/der Firma) jetzt, was bringt es mittelfristig, und wofür ist es auf lange Sicht gut und wichtig? Für welche Mitarbeiter oder andere Projekte sind meine Arbeiten zwingend erforderlich? Wie sähe das Projekt/die Firma/meine Wohnung ohne diese Arbeit aus?
Selbstbestimmt
Wenn Sie den Nutzen vor Augen haben, wird Ihnen auch der folgende wichtige Motivationsschritt leichtfallen: Ersetzen Sie generell den gedanklichen Demotivator „Ich muss“ durch ein fröhliches „Ich will“.
Lehrwert
Suchen Sie gezielt nach einzelnen Punkten einer Arbeit, die für Sie neu sein könnten. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, sondern sehen Sie darin eine positive Herausforderung: Sie lernen dazu.
Ohne inneren Miesmacher
Halten Sie Ihren inneren Kritiker im Zaum. Der ist oft viel zu streng mit Ihnen. Sagen Sie Nein zu den destruktiven inneren Dialogen, die er Ihnen immer wieder aufzwingen will.
Gut statt perfekt
Überprüfen Sie Ihre Qualitätsansprüche. Wenn Sie jede Arbeit mit höchstem Anspruch an Perfektion angehen, ist die Demotivation schon mit eingebaut: „Das wird wieder ein Riesenaufwand!“ – „So gut, wie ich es haben möchte, wird es wieder mal nicht werden.“
Den Stellenwert erhöhen
Geben Sie ungeliebten Arbeiten einfach eine höhere Wertigkeit als bislang. Warum nicht mal den Stapel Routinebriefe als wichtiges Projekt betrachten? Damit steigern Sie die Zufriedenheit nach der Erledigung sowie die Motivation.
Von Niederlagen profitieren
Stehen Sie auf, wenn Sie auf die Nase gefallen sind. Wenn Sie nach einem Misserfolg unmotiviert sind, dann konzentrieren Sie sich ganz auf den Wert und den Gewinn der Niederlage: die neu gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse, die Sie beim nächsten Anlauf einbringen können.
Dranbleiben!
Lassen Sie sich von Rückfällen nicht entmutigen. Als Motivator wird man nicht geboren. Selbstmotivation ist eine mutige und Mut machende Daueraufgabe – und kein Zustand, der sich einstellt und so einfach bleibt.
Spiel & Spaß
Suchen Sie nach dem Spaß- und Spielfaktor – bei fast jeder Arbeit gibt es einen oder mehrere! Bei einfachen Routineaufgaben können Sie z. B. ein Wettarbeiten auf Zeit mit sich veranstalten. Leider treiben uns Erziehung und Ausbildung dieses natürliche Talent, mit dem wir auf die Welt kommen, weitgehend aus. Spielend handeln und lernen – holen Sie sich ein Stück dieser Fähigkeit zurück.
Notfalls tauschen
Wenn Sie zu einer Arbeit dauerhaft keinen Draht finden: Sprechen Sie mit Vorgesetzten und Kollegen über einen vorübergehenden oder dauerhaften Aufgabentausch.
Positiv verstärken
Gönnen Sie sich eine Belohnung für erledigte Arbeiten.

Erfolgreiche Mitarbeiterführung

Lernen Sie die wichtigsten Führungsgeheimnisse für erfolgreiche Vorgesetzte kennen und bekommen Sie zufriedene Mitarbeiter.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
28 Beurteilungen
7 Beurteilungen
13 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Umfassend über die neuesten Entwicklungen im Personalbereich informiert

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Auf alle Personalfragen rechtssichere und sofort umsetzbare Antworten

Stark in der Region: Aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen für Personalentscheider

Das praxisnahe und kompetente Nachschlagewerk für Ihren erfolgreichen Einsatz von Excel

Sichern Sie sich jetzt Ihr gutes Recht als Arbeitgeber