Gratis-Download

Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

Jetzt downloaden

400-Euro-Job als Freiberufler - geht das?

0 Beurteilungen

Von Astrid Engel,

Frage: Ich habe mich gerade als Webdesigner selbstständig gemacht. Ich würde gerne noch nebenbei "fest" arbeiten, da meine Auftagslage noch nicht so gesichert ist. Geht das für Freiberufler wie mich auch mit einem 400-Euro-Job?

Frage: Ich habe mich gerade als Webdesigner selbstständig gemacht. Ich würde gerne noch nebenbei "fest" arbeiten, da meine Auftagslage noch nicht so gesichert ist. Geht das für Freiberufler wie mich auch mit einem 400-Euro-Job?

Antwort: Wenn von einem 400-Euro-Job die Rede ist, dann denkt man in der Regel nur an Arbeitnehmer, Hausfrauen oder Studenten, die steuergünstig nebenher noch ein paar hundert Euro verdienen. Doch auch als Freiberufler können Sie einen 400-Euro-Job annehmen und brauchen die Einkünfte daraus nicht über die Pauschalsteuer hinaus zu versteuern.


Arbeitgeber zahlt pauschale Abgaben

Zur Erinnerung: Wer einen 400-Euro-Job annimmt, braucht dafür nicht die üblichen Lohnsteuern und Sozialabgaben zu zahlen. Es werden nur Pauschalen abgezogen, die in den meisten Fällen vom Arbeitgeber übernommen werden: 13% zur Kranken- und 15% zur Rentenversicherung sowie 2% pauschale Lohnsteuer.

Nimmt ein Freiberufler nun einen solchen Mini-Job an, dann braucht auch er die zusätzlichen Einkünfte aus diesem Job - also jährlich bis zu 4.800 Euro (12-mal monatlich 400 Euro) - nicht in seiner Einkommensteuer-Erklärung anzugeben. Grund: Für die bis zu 400 Euro wurde ja bereits Lohnsteuer bezahlt (die 2-%-Pauschale).


Für wen ein 400-Euro-Job interessant ist

Klar ist, dass sich junge Freiberufler, die gerade erst ins kalte Wasser gesprungen sind, mit einem 400-Euro-Job eine kleine finanzielle Grundlage schaffen können.

Selbstständigkeit 2009
Wirtschaftsflaute? Finanzkrise? Wir sagen Ihnen, was jetzt für Sie wichtig ist!
Testen Sie "Selbstständig heute" 4 Wochen gratis!

Der 400-Euro-Job kann aber auch für Sie interessant sein, wenn Sie zum Beispiel aus Sympathie gerne für einen Verein arbeiten würden, der sich Ihre Honorare aber eigentlich nicht leisten kann.

Dann bieten Sie Ihre Leistung zeitlich verteilt in einem 400-Euro-Job an. Dadurch können Sie Ihr "Honorar" niedriger kalkulieren, da Sie über die 2% hinaus keine Einkommensteuer auf diesen Verdienst zahlen müssen.


Beispiel: Ein hoch qualifizierter Freiberufler im 400-Euro-Job

Hans Fischer ist bei einem Verein auf 400-Euro-Basis angestellt, um den Internet-Auftritt und die Online-Aktivitäten des Vereins zu unterstützen.

Hierfür zahlt ihm der Verein den vergleichsweise hohen Lohn von 50 Euro pro Stunde. Da er aber nicht mehr als 8 Stunden im Monat für den Verein arbeitet, geht das in Ordnung. Denn: Hans Fischer ist für den Verein ein Mini-Jobber, da er genau 400 Euro verdient. Auf die konkrete Arbeitsstundenzahl kommt es nämlich nicht an.

Personal und Arbeitsrecht aktuell

Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Die wichtigsten Gesetze für Ihre Personalpraxis

Umfassend über die neuesten Entwicklungen im Personalbereich informiert

Machen Sie Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung unangreifbar!

erkennen.vorbeugen.handeln: Gesunde Arbeit für zufriedene Mitarbeiter

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte