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400-Euro-Kräfte müssen keine Billig-Jobber sein

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Von Astrid Engel,

Sie hätten in Ihrem Betrieb gern Unterstützung, zum Beispiel bei den Büroarbeiten? Dafür können Sie 400-Euro-Kräfte einsetzen. Für den Gesetzgeber ist das ein sogenannter Minijob. Minijobs sind alle Arbeitsverhältnisse im so genannten Niedriglohnbereich, aus denen ein monatlicher Arbeitsverdienst in Höhe von maximal 800 Euro erzielt wird.

Sie hätten in Ihrem Betrieb gern Unterstützung, zum Beispiel bei den Büroarbeiten? Dafür können Sie 400-Euro-Kräfte einsetzen. Für den Gesetzgeber ist das ein sogenannter Minijob. Minijobs sind alle Arbeitsverhältnisse im so genannten Niedriglohnbereich, aus denen ein monatlicher Arbeitsverdienst in Höhe von maximal 800 Euro erzielt wird. Dabei wird unterschieden zwischen

  • geringfügig entlohnten Beschäftigungen (400-Euro-Jobs),
  • Jobs in privaten Haushalten,
  • kurzzeitige Beschäftigungen und
  • Beschäftigungen innerhalb der Gleitzone (mit Entgelten zwischen 400,01 Euro und 800 Euro).


Das sind die grundsätzlichen Regelungen für Minijobs:

  • Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt 400 Euro.
  • Die Verdienstgrenze ist bei kurzfristigen Beschäftigungen nicht nach oben begrenzt.
  • Für Ihre 400-Euro-Kräfte müssen Sie 30% Pauschalbeiträge für Kranken- und Rentenversicherung abführen.
  • Außerdem fällt für Ihre geringfügig beschäftigten Aushilfen eine pauschale Lohnsteuer an.
  • Für einen Verdienst über 400 Euro monatlich gilt die sogenannte Gleitzonenregelung (von 400,01 bis 800 Euro).
  • Ihre zentrale Ansprechstelle für alle 400-Euro-Kräfte ist die Bundesknappschaft (www.minijob-zentrale.de).
  • In Privathaushalten gelten Sonderregelungen, die Sie aber nicht beachten müssen.


Geringfügigkeitsgrenze für 400-Euro-Kräfte ist nicht an die Arbeitszeit geknüpft

400 Euro beträgt die Verdienstgrenze für eine geringfügige Beschäftigung (§ 8 Absatz 1 Nr. 1 Sozialgesetzbuch IV geregelt). Entscheidend ist, dass der Monatslohn 400 Euro nicht überschreitet. Wie lange der Minijobber dafür arbeitet, ist unerheblich. Die Vorteile einer solchen geringfügigen Beschäftigung liegen auf der Hand: Der Minijobber erhält seinen Lohn "brutto wie netto", solange er unterhalb der 400-Euro-Grenze bleibt.

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Ihr Vorteil: Beschäftigen Sie hoch qualifizierte 400-Euro-Kräfte 

Angenommen, Sie möchten sich regelmäßig bei der Pflege Ihres Internet-Auftrittes und bei Ihren Online-Aktivitäten unterstützen lassen. Das können Sie zum Beispiel einem Spezialisten übertragen, dem Sie dann einen vergleichsweise hohen Lohn von 50 Euro pro Stunde zahlen. Wenn dieser Spezialist nicht mehr als 8 Stunden im Monat für Sie arbeitet, ist das möglich. Auf diese Weise verdient er nicht mehr als 400 Euro und kann für Sie als Minijobber arbeiten. Auf die konkrete Arbeitsstundenzahl kommt es nämlich nicht an.

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