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5 Kommunikationstricks gegen jeden Mecker-Typ

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Von Astrid Engel,

Konjunktur hin oder her - in fast jedem Unternehmen gibt es wenigstens einen Mitarbeiter, dem man nichts recht machen kann. Er hat an allem etwas auszusetzen, weiß alles besser oder hintertreibt jede Veränderung. Und in Krisenzeiten sieht er "schwärzer als schwarz". Hier sollten Sie die richtige Anti-Nörgler-Strategie parat haben ...

Konjunktur hin oder her - in fast jedem Unternehmen gibt es wenigstens einen Mitarbeiter, dem man nichts recht machen kann. Er hat an allem etwas auszusetzen, weiß alles besser oder hintertreibt jede Veränderung. Und in Krisenzeiten sieht er  "schwärzer als schwarz". Hier sollten Sie die richtige Anti-Nörgler-Strategie parat haben, denn diese Zeitgenossen können gefährlich sein. Sie verbreiten schlechte Stimmung und demotivieren die Kollegen zusätzlich. Lesen Sie, welcher Kommunikationstrick bei welchem Mecker-Typ die besten Erfolgsaussichten hat.

Mecker-Typ 1:  Der Skeptische

Er sieht hinter jedem Vorschlag und jeder Veränderung eine böse Absicht. Er misstraut Chef und Kollegen. Wenn man ihn ernst nimmt, kann er Projekte durch immer neue Horrorszenarien verzögern. Er will nicht den Erfolg, sondern das Scheitern - allein um Recht zu behalten. Sie können seine negative Lebenseinstellung nicht ändern; das könnte er nur selbst, wenn er wollte. Widerlegen Sie seine Einwände, indem Sie darauf hinweisen, dass keine seiner negativen Prognosen bisher eingetreten ist.
Sagen Sie ganz ruhig: "Wir wissen, dass Sie uns allen nichts zutrauen. Doch mit dieser Einstellung können wir unsere Firma nicht zum Erfolg führen. Bitte bringen Sie künftig nur sachlich fundierte Einwände vor."

Mecker-Typ 2. Der Unzufriedene

Er nörgelt, weil man ihn angeblich ständig übergeht, benachteiligt, zu wenig beachtet etc. Er ist engagiert, liefert aber meist nur durchschnittliche Ergebnisse und begründet dies damit, dass man ihn einfach nicht so arbeiten lässt und so bezahlt, wie er es sich vorstellt.
Trick:
Wind aus Segeln nehmen
Fragen Sie ihn, warum genau er unzufrieden ist. Gefällt ihm sein Aufgabenbereich nicht? Oder sein Arbeitsplatz? Ist er über- oder unterfordert? Betonen Sie, dass Ihnen viel an der Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter liegt und Sie über alles mit sich reden lassen - auch über mehr Geld, sobald seine Leistung dies rechtfertigt.

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Mecker-Typ 3: Der Gekränkte

Es gab einen Vorfall, der sein Selbstwertgefühl beeinträchtigt hat. Oft hat der Verursacher (Sie oder ein Kollege?) diesen gar nicht bemerkt. Vielleicht war es nur eine Bemerkung am Rande oder eine angebliche Missachtung. Jetzt spielt er ewig die beleidigte Leberwurst und niemand weiß, warum.

Trick:
Entschuldigung anbieten
Fragen Sie den Gekränkten einfach: "Könnte es sein, dass ich Ihnen mal zu nahe getreten bin? Lassen Sie uns das doch bitte aus der Welt schaffen." Auch wenn der Vorfall lapidar erscheint: Bitten Sie um Entschuldigung. Ein ernst gemeintes "Pardon" muss ein Mitarbeiter akzeptieren. Dann gehen Sie zur Tagesordnung über.

Mecker-Typ 4: Der Überlastete

Er jammert ständig, dass er allein so viel arbeitet und nicht mehr zum Durchatmen kommt. Er versucht, sich vor Aufgaben zu drücken und sie den Kollegen aufzuhalsen.
Trick: Alternativen anbieten
Wenn Sie den Eindruck haben, er kommt mit seiner Arbeit nicht klar, bieten Sie ihm an, auf eine Stelle zu wechseln, die weniger anstrengend (und geringer bezahlt) ist. Sagen Sie mit ironischem Unterton: "Ich möchte nicht, dass Sie uns Ihre Gesundheit opfern." So setzen Sie ihn unter Zugzwang.

Mecker-Typ 5: Der Überkritische

Er hat - anders als der Skeptische - Interesse am Erfolg. Doch er sieht mehr die Gefahren als Chancen einer Sache. Letztlich ist er ein nützliches Korrektiv, das Beachtung verdient.

Trick:
Ernst nehmen, beruhigen
Betonen Sie, wie wichtig seine Meinung ist. Lassen Sie ihn das Für und Wider abwägen und prüfen Sie seine Argumente gründlich. Vielleicht hat er ja Recht.

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