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Alternative zur Vollzeitkraft: Selbstständige freie Mitarbeiter sicher beschäftigen

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Von Astrid Engel,

Kennen Sie das? Wochenlang können Sie sich vor Aufträgen kaum retten, denn ist wieder eine Weile Flaute. Keine gute Grundlage für die Beschäftigung fest angestellter Mitarbeiter. Denn die verursachen auch dann Kosten, wenn Ihre Auftragslage das gerade nicht hergibt. Eine gute Alternative zur Festanstellung: Beauftragen Sie ebenfalls selbstständige freie Mitarbeiter.
Freie Mitarbeiter werden immer nur dann für Sie aktiv, wenn Sie Arbeit haben, belasten Ihr Budget aber nicht, wenn die Auftragslage gerade schwächer ist. Das große Problem: die Sozialversicherungen überwachen sehr genau, ob jemand wirklich selbstständig ist oder ob sich in Wahrheit um eine Scheinselbstständigkeit handelt. Im letzteren Fall drohen Ihnen hohe Nachzahlungen: Sie können rückwirkend für bis zu vier Jahre (bei Vorsatz: 30 Jahre!) zur Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge verpflichtet werden.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie freie Mitarbeiter beauftragen

Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr freier Mitarbeiter

  • nicht nur für Sie tätig ist, sondern auch für andere Auftraggeber,
  • unternehmerisch am Markt auftritt (mit eigenen Marketing, Buchführung, Branchenbucheintrag etc.),
  • Ihnen gegenüber nicht weisungsgebunden ist und nicht fest in ihren Arbeitsalltag eingebunden ist,
  • seine Arbeitszeit und seinen Arbeitsplatz frei wählen kann und keinen eigenen Arbeitsplatz in Ihrem Betrieb hat,
  • kein Entgelt im Urlaubs- oder Krankheitsfall von Ihnen erhält, sondern ausschließlich auftragsbezogen abrechnet.

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Ihre Vor- und Nachteile, wenn Sie freie Mitarbeiter beschäftigen

Freie Mitarbeiter zu beschäftigen, ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft für Sie: Sie setzen sie nur bei Bedarf ein, zahlen für erledigte Aufträge und haben keinerlei Kosten zu tragen, wenn gerade keine Arbeit für freie Mitarbeiter vorhanden ist.
Außerdem ist der bürokratische Aufwand gering, da sich freie Mitarbeiter um Steuer-und Sozialversicherungsdinge selber kümmern müssen. Mit Kündigungsfragen müssen Sie sich auch nicht befassen, denn das Verhältnis mit einem freien Mitarbeiter lässt sich einfach beenden.
Der große Nachteil: freie Mitarbeiter fühlen sich nur bis zu einem gewissen Grad an Ihr Unternehmen gebunden. So kann es Ihnen passieren, dass Ihr Freier einen Auftrag ablehnt - weil er gerade keine Kapazitäten frei hat. Außerdem lässt sich nicht jede Tätigkeit an freie Mitarbeiter auslagern.

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