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Mit dieser 4-Stufen-Strategie sollten Sie in die kommende Betriebsratswahl gehen

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Urheber: Zerbor | Fotolia

Von Günter Stein,

Nehmen Sie die kommende Betriebsratswahl nicht einfach nur hin. Sie sollten sich Ihre eigene Strategie zurechtlegen, schließlich bekommt jeder Arbeitgeber den Betriebsrat, den er „verdient“. Wer sich nicht kümmert, braucht sich am Ende nicht zu wundern … Deshalb:

Stufe 1: Sorgen Sie für ein positives Betriebsratsimage

Achten Sie darauf, dass Sie in der Öffentlichkeit der Betriebsratstätigkeit positiv gegenüberstehen. Nutzen Sie hierzu die regelmäßigen Betriebsversammlungen. Wenn Sie dieses Bild in Ihrem Unternehmen prägen, werden Sie viel leichter motivierte und unternehmensloyale Mitarbeiter zur Betriebsratstätigkeit ermuntern. Bedenken Sie, dass Sie selbst von diesem Strategie-Schritt profitieren.

Stufe 2: Planen Sie auch für zukünftige Betriebsratsmitglieder

Moderne Arbeitgeber planen systematisch die individuelle Entwicklung und den Einsatz ihrer Mitarbeiter. Zwar ist Ihnen dabei die unmittelbare Entscheidung, wer betriebsrätliche Funktionen wahrnimmt, entzogen. Als Arbeitgeber ist es Ihnen aber in gar keinem Fall verwehrt,

  • die Wichtigkeit der Betriebsratsarbeit zu unterstreichen und
  • die generelle Bereitschaft unter Ihren Mitarbeitern zu wecken, ein Betriebsratsmandat zu übernehmen.

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3. Stufe: Nehmen Sie die Ängste vor einer Kandidatur

Immer noch haftet der Übernahme eines Betriebsratsmandats das Image eines Karriere-Knicks an. Das muss aber so nicht sein. Leider lehnen oft motivierte und leistungsorientierte Mitarbeiter die Übernahme eines Betriebsratsmandats ab. Sie fürchten Nachteile für ihre berufliche Entwicklung. Das ist meist dann der Fall, wenn die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Betriebsrat gestört ist. Motivieren Sie also geeignete Mitarbeiter, sich zur Betriebsratswahl aufstellen zu lassen. Sie dürfen auf einen Mitarbeiter zugehen, um ihn zur Kandidatur zu ermutigen. Dieses Vorgehen ist Ihnen als Arbeitgeber gestattet.

4. Stufe: Vermeiden Sie eine Beeinträchtigung der Betriebsratswahl

Was Sie unbedingt vermeiden sollten, ist eine Beeinträchtigung der Betriebsratswahl. Zu viel Engagement Ihrerseits kann schnell zu Vorwürfen in diese Richtung führen.
Das heißt: Sie dürfen als Arbeitgeber niemandem einen Vorteil zukommen lassen, wenn er sich als Kandidat für die Betriebsratswahl zur Verfügung stellt. Das gilt im Übrigen auch schon für das Versprechen von Vorteilen. Übrigens: Das Verbot, Betriebsräte oder Wahlbewerber wegen ihrer Tätigkeit zu begünstigen oder zu benachteiligen, gilt auch für die berufliche Entwicklung, § 20 BetrVG.

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