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Arbeitskräfte nach Bedarf Teil 3: Teilzeit-Arbeit

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Von Astrid Engel,

Statt ein Arbeitsverhältnis zeitmäßig zu befristen, können Sie auch ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis abschließen und es mengenmäßig begrenzen: sie bieten Teilzeit-Arbeit an.

Statt ein Arbeitsverhältnis zeitmäßig zu befristen, können Sie auch ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis abschließen und es mengenmäßig begrenzen: sie bieten Teilzeit-Arbeit an. Dabei können Sie die Teilzeit-Arbeit so gestalten, wie es Ihrem Personalbedarf am besten entspricht. Mögliche Modelle:

Wie Sie Teilzeit-Arbeit gestalten können

Die klassische Variante: ihre Teilzeit-Kraft arbeitet jeden Tag, aber mit einer reduzierten Stundenzahl. Dieses Modell eignet sich am besten für Sie, wenn Sie jeden Tag für eine bestimmte Zeit Unterstützung im Büro benötigen - etwa für den Telefondienst.

Die variable Variante: die Arbeitszeit wird variabel auf einen oder mehrere Arbeitstage verteilt. So können sie flexibel auf schwankendes Arbeitsaufkommen reagieren - etwa auf den zu erwartenden Hochbetrieb am Samstag Vormittag. Sie vereinbaren beispielsweise, dass die Kraft dienstags und samstags den ganzen Tag sowie mittwochs den halben Tag zur Arbeit erscheint.

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Die saisonale Variante: Ihr Mitarbeiter arbeitet je nach dem saisonbedingten Arbeitsaufkommen mehr oder weniger, Vollzeit oder auch gar nicht. Dafür erhält er ein gleich bleibendes Monatseinkommen. Mit diesem Modell können Sie saisonale Schwankungen sehr flexibel bewältigen. Am besten geben Sie dem Mitarbeiter mindestens einen Monat im Voraus seine Arbeitszeiten bekannt - je frühzeitiger, desto besser für ihn.

Pro und kontra Teilzeit-Arbeit

Pro: Besonders vorteilhaft an Teilzeit-Arbeit ist, dass Sie schnell und flexibel auf das vorhandene Arbeitsaufkommen reagieren können, ohne sich mit den hohen Kosten einer Vollzeitkraft belasten zu müssen. Insbesondere mit variablen oder saisonalen Teilzeit-Modellen können Sie Arbeitsspitzen abfedern und in ruhigen Zeiten ausgleichen. Das entlastet sie arbeitsmäßig und belastet Ihr Budget nicht übermäßig.

Kontra: Nachteilig an einer Teilzeit-Stelle ist, dass Sie sich - nicht anderes als bei einer pro Vollzeitstelle - langfristig an einen Mitarbeiter binden. Sollten Sie ihn nicht mehr brauchen, müssen sie das ganze Prozedere einer Kündigung durchlaufen.

Auch der bürokratische Aufwand und die prozentualen Lohnnebenkosten sind nicht geringer als bei einer ganz normalen Vollzeitkraft. Es gibt keine Unterschiede in Bezug auf Sozialversicherungspflicht, Steuerabzug und Arbeitnehmerrechte. Die Arbeits-Organisation kann zudem schwieriger sein, da der Mitarbeiter eben nicht immer verfügbar ist.

Um eine weitere Alternative zum Vollzeit-Job geht es im Teil 4: um den Mini-Job.

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