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Arbeitsspitzen Teil 1: Wie Sie einzelne befristete Arbeitseinsätze verabreden

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Von Astrid Engel,

Das kennen viele Unternehmer: Mal herrscht Flaute, und dann ist plötzlich wieder so viel zu tun, dass Sie es nicht allein schaffen. Wenn Sie keinen festen Mitarbeiter haben bzw. keinen, den Sie zu Mehrarbeit bei Arbeitsspitzen verpflichten können, besteht diese Möglichkeit: Setzen Sie nur für die Stunden bzw. Tage, in denen eine Tätigkeit anfällt, eine Arbeitskraft für befristete Arbeitseinsätze ein.

Das kennen viele Unternehmer: Mal herrscht Flaute, und dann ist plötzlich wieder so viel zu tun, dass Sie es nicht allein schaffen. Wenn Sie keinen festen Mitarbeiter haben bzw. keinen, den Sie zu Mehrarbeit bei Arbeitsspitzen verpflichten können, besteht diese Möglichkeit: Setzen Sie nur für die Stunden bzw. Tage, in denen eine Tätigkeit anfällt, eine Arbeitskraft für befristete Arbeitseinsätze ein.

 

Ganz einfach ist das, wenn diese Kraft selbstständig ist und auf Rechnung für Sie arbeiten kann. Wollen Sie dabei immer wieder auf dieselbe Kraft zurückgreifen, regeln Sie mit ihr die Arbeitsbedingungen am besten in einem Rahmenvertrag. Haben Sie dann tatsächlich Bedarf, fragen Sie bei ihr nach, ob sie zur gewünschten Zeit für Sie arbeiten kann. Wenn ja, schließen Sie einen befristeten Arbeitsvertrag über den Einsatz ab.
Der Vorteil liegt darin, dass Sie und die Arbeitskraft sich kennen, also nicht jedes Mal umständliche Vorstellungsgespräche und Verhandlungen erforderlich sind. Von Nachteil ist, dass Sie nicht sicher mit dem Mitarbeiter rechnen können, wenn Sie Bedarf haben; er ist ja nicht verpflichtet, den befristeten Arbeitsvertrag einzugehen.

Das gehört in den Rahmenvertrag für befristete Arbeitseinsätze

Der Rahmenvertrag allein ist noch kein Arbeitsvertrag. Sie regeln darin nur die Bedingungen für künftige befristete Arbeitseinsätze (Art der Tätigkeit, Arbeitsort, Vergütung).
Verwenden Sie diese Musterklauseln in Ihrem Rahmenvertrag für befristete Arbeitseinsätze:
Rahmenvertrag
Zwischen Namen ergänzen als künftigem Arbeitgeber (AG) und Namen ergänzen als künftigem Arbeitnehmer (AN) wird folgender Rahmenvertrag geschlossen:
Der AG wird sich im Bedarfsfall an den AN wenden und nachfragen, ob dieser bereit ist, für einen noch zu bestimmenden kurzen Zeitraum Arbeiten bei dem AG zu leisten. Der AG ist nicht verpflichtet, dem AN ein Beschäftigungsangebot zu machen. Der AN ist nicht verpflichtet, Beschäftigungsangebote des AG anzunehmen.
Der AN soll für folgende Tätigkeiten eingestellt werden: Programmierung/IT-Support.
Art und Dauer der Beschäftigung wird jeweils ein konkreter Einzelarbeitsvertrag regeln. Der AN soll für seine Tätigkeit einen Brutto-Stundenlohn von 18,50 € erhalten, der nach Abschluss der Arbeit fällig wird. Das Arbeitsentgelt soll dann auf folgendes Konto des AN angewiesen werden: Bankverbindung ergänzen.
Ort, Datum
Unterschriften AN und AG

 

 

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