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Ausbildung 2013: 4 Tipps für Sie als Ausbildungsverantwortlicher

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Erfolgreiche Ausbildung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis Ihrer systematischen Planung. Bilden Sie daher modern aus, unterstützen Sie Ihre Azubis und vermitteln Sie Perspektive. Hier finden Sie 4 Tipps für eine erfolgreiche Ausbildung in 2013.

 

Tipp 1: Bilden Sie in mehreren, modernen Berufen aus

Die Wünsche der Bewerber sind sehr individuell. Und: Gute Bewerber sind rar. Das bedeutet: Wenn Sie den Wunsch-Beruf nicht anbieten, werden Sie den Wunsch-Azubi nicht bekommen. Prüfen Sie daher genau, ob Sie neben klassischen handwerklichen und kaufmännischen Berufen auch in Berufen mit modernen Ausbildungsordnungen ausbilden.

Dazu zählen beispielsweise der Feinwerkmechaniker und der Elektroniker, aber auch der Kaufmann für Dialogmarketing und zahlreiche Medienberufe. Nicht mehr ganz jung sind die Ausbildungsordnungen für IT-Berufe. Sie gelten allerdings als attraktiv und zukunftsgewandt. Prüfen Sie, welche Ausbildungsberufe in Ihrem Unternehmen zusätzlich infrage kommen.

Tipp 2: Fördern und schulen Sie Ihre Besten

Manch ein Auszubildender ist mit den Inhalten der Ausbildungsordnung unterfordert. Das bedeutet allerdings nicht, dass dies auch für den betrieblichen Alltag gilt. Der kann schließlich auch für ambitionierte Azubis sehr spannend sein – je nachdem, welche Aufgaben Sie verteilen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre besten Azubis anspruchsvolle Aufgaben erhalten, dass Sie im begrenzten Rahmen Verantwortung tragen und entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt werden.

Darüber hinaus können Sie leistungsstarke Auszubildende zusätzlich schulen bzw. schulen lassen. Das gilt insbesondere für

  1. Verkaufstraining,
  2. Präsentation,
  3. Kommunikationsförderung und
  4. betriebsbezogene Produktschulungen.

Beachten Sie: Beziehen Sie in die Schulungen auf jeden Fall auch betriebsspezifisches Wissen mit ein. Denn: Je allgemeiner eine Schulung ist, desto eher kann sie (nach der Ausbildung) auch außerhalb des Unternehmens genutzt werden. Betriebsspezifische Inhalte dagegen erhöhen die Bindung an das Unternehmen, da das erworbene Wissen dem Azubi ausschließlich im Ausbildungsbetrieb etwas bringt.

 

Tipp 3: Zeigen Sie sich im Vorfeld der Abschlussprüfung als echter Partner

Sie haben selbst großes Interesse daran, dass Ihre Azubis die Abschlussprüfung mit möglichst guten Leistungen bestehen. Lassen Sie das Ihre betroffenen Auszubildenden wissen. Und zeigen Sie ihnen, dass Sie an einem Strang ziehen. Um „gemeinsam“ die Abschlussprüfung erfolgreich zu bestreiten, sind folgende Einzelmaßnahmen im Vorfeld der Prüfung zu ergreifen:

  1. Analysieren Sie frühzeitig die Schwachstellen Ihrer Auszubildenden und stellen Sie so den wichtigsten Lern- und Schulungsbedarf fest.
  2. Bieten Sie sich selbst (im inhaltlich möglichen Maße) als konkrete Hilfe an und vermitteln Sie darüber hinaus Kontakte für weitere fachliche Hilfestellung. Ziehen Sie auch von der Agentur für Arbeit finanzierte ausbildungsbegleitende Hilfen in Erwägung.
  3. Geben Sie dem Auszubildenden nach individueller Absprache zusätzlich Zeit und Raum, sich auf die Prüfung vorzubereiten.
  4. Bieten Sie sich als Gesprächspartner für Themen an, die über fachliche Inhalte hinausgehen. Das gilt insbesondere für die Organisation der Prüfungsvorbereitung und für den Kampf gegen Prüfungsangst. Erzählen Sie in diesem Zusammenhang von Ihren eigenen Erfahrungen und Schwächen, aber auch – falls möglich – von den Schwächen der Prüfer. Nehmen Sie so den Druck vom betroffenen Azubi.

Tipp 4: Bieten Sie eine echte und gute Perspektive

Sie werden in der Regel die meisten Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis übernehmen. Das gebietet die Zeit des Fachkräftemangels und das erwarten Azubis, die mehrere Jahre lang gute Leistungen gezeigt haben. Daher sollten Sie allen Azubis, denen Sie eine attraktive Perspektive bieten können, diese auch eröffnen.

Damit schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  1. Sie sorgen beim Auszubildenden für ein Mindestmaß an beruflicher Sicherheit und damit für eine gehörige Portion Gelassenheit. Ein Auszubildender, der seine Arbeit entspannt (aber nach wie vor ernst und zielstrebig) angeht, ist sowohl sozial als auch fachlich eine Bereicherung.
  2. Sie verhindern so, dass sich der Auszubildende während des Prüfungsstresses mit Bewerbungen belastet. Das würde ihn ablenken und zusätzlich Zeit in Anspruch nehmen, die er jetzt wahrlich besser nutzen könnte.
  3. Sie machen Ihre Azubis, denen Sie einen Arbeitsplatz anbieten, zum Teil immun gegen Angebote der (möglicherweise nicht ausbildenden) Konkurrenz. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wäre es sehr ärgerlich, wenn frisch ausgebildete Kollegen abwandern, weil ihnen niemand eine Perspektive im Ausbildungsunternehmen eröffnet hat.

 

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