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Azubis in Teilzeit: Vorteil auch für Sie

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Eine Ausbildung kann auch in Teilzeit durchgeführt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

 

 

  1. Der Azubi bzw. (bei Minderjährigen) seine Eltern stellen den Antrag bei der zuständigen Kammer selbst.
  2. Es liegt ein Grund vor, der die Teilzeit-Ausbildung rechtfertigt. In der Regel ist das die Betreuung eines Kindes oder die Pflege von älteren Personen, z. B. der Eltern des Azubis.
  3. Der Erwerb von beruflicher Handlungskompetenz sowie das Bestehen der Abschlussprüfung werden dadurch nicht gefährdet.

Liegen alle diese Voraussetzungen vor, sollte einer Teilzeit-Ausbildung auch aus Ihrer Sicht nichts mehr im Wege stehen. Denn schließlich profitieren auch Sie davon:

 

 

  • Sie zeigen sich als kooperativer Ausbildungsbetrieb, der in „schweren Zeiten“ (z. B. Erziehung des eigenen Kindes parallel zur Ausbildung) ein Verbündeter des Auszubildenden ist. Das bindet den Azubi zusätzlich an seinen Ausbildungsbetrieb. In Zeiten des Fachkräftemangels kann das später der entscheidende Vorteil sein, wenn es für Sie darum geht, selbst ausgebildete Mitarbeiter im Betrieb zu halten.
  • Sie profitieren von einem Azubi, der seine privaten und beruflichen Angelegenheiten gut unter einen Hut bekommt. Das stärkt die Motivation des Auszubildenden, vermeidet unnötigen Ausfall durch Krankheitszeiten, ständige Übermüdung und damit einhergehende unkonzentrierte Arbeit im Betrieb.
  • Sie sparen Geld, da Sie die Ausbildungsvergütung auch nur als Teilzeit-Vergütung zahlen müssen. Wird die Ausbildungszeit beispielsweise von 40 auf 30 Stunden in der Woche reduziert, zahlen Sie auch nur drei Viertel der Vollzeit-Ausbildungsvergütung. Das gilt natürlich auch für die Lohnnebenkosten.

Eine Teilzeitausbildung ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine Auszubildende schwanger wird und ihr die Fortsetzung der Ausbildung infolgedessen nicht mehr machbar erscheint. Da diese Möglichkeit erst seit wenigen Jahren durch eine gesetzliche Regelung besteht, ist sie für viele noch nicht bekannt. Weisen Sie daher eine betroffene Auszubildende aktiv darauf hin. In vielen Fällen werden Sie für die Auszubildende genau die Perspektive schaffen, die sie in ihrer Situation dringend braucht.
Beachten Sie: Wenn die Ausbildungszeit um mehr als 25% täglich reduziert wurde oder Bedenken bestehen, ob die gesamte Ausbildungszeit ausreicht, dann kann die Ausbildung (in Jahren) durch einen formlosen Antrag des Azubis bei der Kammer verlängert werden.

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