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„Azubis schwächeln in der Berufsschule – was kann ich unternehmen?“

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Azubi
Urheber: Focus Pocus LTD | Fotolia

Von Günter Stein,

Frage: 2 unserer Azubis zeigen leider mangelhafte Leistungen in der Berufsschule. In der Praxis sind beide top. Was empfehlen Sie?

Antwort: Machen Sie den beiden Azubis zunächst deutlich, dass zur Ausbildung nicht nur der praktische Teil gehört, der den beiden ja offensichtlich Spaß macht – sondern eben auch der theoretische Teil, den die Berufsschule vermittelt. Legen Sie den beiden Azubis doch einmal eine schriftliche Abschlussprüfung vor (gibt es bei Verlagen), um ihm zu zeigen, welche theoretischen Kenntnisse für das Bestehen der Prüfung unerlässlich sind. Anhand der schulischen Rahmenlehrpläne können sie sehen, dass diese Kenntnisse nur in der Berufsschule vermittelt werden.

Warum die Verknüpfung von Theorie und Praxis unerlässlich ist

Zeigen Sie den Azubis anhand eines praktischen Beispiels aus dem Ausbildungsberuf, wie wichtig Kenntnisse der Theorie für das alltägliche praktische Arbeiten sind.

Beispiel: So muss beispielsweise die Materialstärke vor dem Einrichten einer Produktionsmaschine berechnet werden – sonst wird am Ende Schrott produziert. Die Berechnung aber wird in der Berufsschule vermittelt – im „theoretischen“ Teil der Ausbildung also.

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Machen Sie den Berufsschullehrer zum Partner auf dem Weg zum Ziel

Es ist wichtig, dass auch die Berufsschullehrer Ihres Auszubildenden wissen, wie Sie den Azubi einschätzen. Das ist gerade dann von Bedeutung, wenn seine Leistungen im Betrieb deutlich besser sind als die in der Schule.

Nehmen Sie daher Kontakt mit dem Klassenlehrer und/oder dem betreffenden Fachlehrer auf. Reden Sie auch über die Stärken des Auszubildenden – und zwar genau diejenigen, die Sie im Betrieb beobachten können. Finden Sie so heraus, unter welchen Bedingungen der Azubi gern lernt, und geben Sie dem Lehrer Hinweise, wie und womit Sie den Azubi erfolgreich motivieren.

Ihr Erfolgsrezept kann dabei ein ganz banales sein, wie „häufige Gespräche“, „individuelles Kümmern“ oder „Lernen in der Gruppe“. Für den Berufsschullehrer, der den Azubi meist nur 3 bis 4 Unterrichtsstunden in der Woche erlebt, können dies wichtige Impulse sein.

Lassen Sie sich doppelt informieren

Häufig ist der Kontakt zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb nicht der beste. Darunter leidet der Informationsfluss und Sie als federführender Partner der dualen Ausbildung erfahren erst spät, dass es Probleme gibt. Lassen Sie sich künftig daher doppelt informieren:

  • Bitten Sie zum einen den oder die betreffenden Berufsschullehrer um frühzeitige Information bei problematischen Entwicklungen. Da Sie die Gesamtverantwortung für die Ausbildung haben und auch an den Berufsschultagen die Ausbildungsvergütung zahlen, ist das Ihr gutes Recht. Im besten Fall vereinbaren Sie einen regelmäßigen Meinungsaustausch.
  • Verpflichten Sie zum anderen den betroffenen Azubi, Sie über seine Berufsschulleistungen regelmäßig in Kenntnis zu setzen. Schließlich können vor allem Sie die Entwicklung analysieren und, falls nötig, rechtzeitig konkrete Maßnahmen zur Hilfestellung in die Wege leiten.  

 

 

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