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Krankenkasse: Wenn Sie die Wahl für neue Azubis übernehmen müssen

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Sie haben die Pflicht, Ihren neuen Auszubildenden bei der Krankenkasse anzumelden. Wenn der sich allerdings nicht äußert, welche Kasse es sein soll, dann werden Sie selbst aktiv.

 

Mit Beginn der Ausbildung endet für den Azubi die Mitgliedschaft in der bisherigen Krankenversicherung. In den meisten Fällen ist das die Mitgliedschaft in der Familienversicherung der Eltern des Auszubildenden. Diese Option besteht künftig nicht mehr, da der Azubi als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer nunmehr selbst versichert sein muss.
Waren und sind die Eltern des Auszubildenden privat versichert und der Azubi bisher ebenfalls, dann besteht diese Option ab Beginn der Ausbildung ebenfalls nicht mehr. Eine private Krankenversicherung setzt voraus, dass ein Arbeitnehmer oberhalb der so genannten Versicherungspflichtgrenze verdient. Die liegt im Jahr 2011 bei für Auszubildende nicht erreichbaren 4.237,50 € monatlich.
Fazit: Der Azubi erhält eine eigene Krankenversicherung – und zwar bei einer gesetzlichen Krankenkasse.
Auch Auszubildende haben bei der Wahl der Krankenkasse freie Hand. Sie dürfen selbst entscheiden, wo sie versichert sein wollen. Allerdings eilt die Zeit. Am besten, Ihre Azubis teilen Ihnen gleich am 1. oder 2. Tag mit, welcher Krankenkasse sie beitreten. Haben sie sich so schnell noch nicht entschieden, dann üben Sie als Ausbilder sanften Druck aus. Denn wenn Sie nicht innerhalb von 14 Tagen wissen, welche Krankenkasse zu wählen ist, dann sind Sie selbst gezwungen, eine Kasse zu wählen. Schließlich muss Ihr neuer Azubi krankenversichert sein.

 

Wenn Sie die Entscheidung in der Tat selbst übernehmen müssen, dann handeln Sie im Interesse des Auszubildenden:

  1. Wenn der Azubi bislang über seine Eltern gesetzlich versichert war, dann wählen sie diese Krankenkasse aus.
  2. War er privat versichert oder sie kennen die ehemalige Kasse des Azubis nicht, dann wählen Sie eine Krankenkasse aus, mit der Sie bislang problemlos zusammengearbeitet haben.

Übrigens: Finanziell kann dem Auszubildenden durch Ihre Wahl im Normalfall kein Nachteil entstehen, da der Beitragssatz innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung mittlerweile in jeder Kasse gleich hoch ist. Allerdings sollten Sie kurz prüfen, ob die von Ihnen favorisierte Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt. Das trifft auf einige wenige Krankenkassen zu und eine Mitgliedschaft sollten Sie daher vermeiden.
Tipp: Auch wenn der Azubi selbst eine Krankenkasse mit Zusatzbeitrag wählt, machen Sie ihn darauf aufmerksam. Möglicherweise war das ein Versehen – und dies würde ihn zwischen 8 und 15 € im Monat kosten.
Diese Krankenkassen erheben zurzeit (Juli 2012) einen Zusatzbeitrag:

  • BKK Hoesch: 15 € pro Monat; Abschaffung zum 1. Oktober nach Fusion mit BKK vor Ort
  • BKK Publik: 8 € pro Monat
  • Deutsche BKK: 8 € pro Monat; Abschaffung zum 1. Oktober

 

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